Am Dreikönigstag, dem 6. Jänner 2026, findet das große Finale der 74. Vierschanzentournee statt. Austragungsort ist die Paul-Außerleitner-Schanze (HS142) im Pongau, die für ihre Tücken und beeindruckenden Weiten bekannt ist. Domen Prevc führt vor dem letzten Wettkampf mit einem beeindruckenden Vorsprung von 41,4 Punkten und wird von Jan Hörl sowie Stephan Embacher verfolgt. Diese beiden Athleten setzen alles daran, Prevc zu überholen, während die Spannung unter den Zuschauern steigt, wie laola1.at berichtet.

Die Qualifikationssprünge vor dem Finale haben bereits für einige Überraschungen gesorgt. Während des Probedurchgangs setzte sich Jan Hörl mit 140,5 Metern an die Spitze und ließ Domen Prevc und Felix Hoffmann hinter sich. Der Wettkampf begann um 17:46 Uhr, und es wurde schnell deutlich, dass die Leistung der Athleten entscheidend für die Platzierungen sein würde.

Leistung der Teilnehmer

Unter den Teilnehmern stach auch Valentin Foubert hervor, der mit 128 Metern den dritten Platz belegte. Maciej Kot übernahm nach einem Sprung von 133 Metern die Führung. Sandro Hauswirth aus der Schweiz setzte mit 132 Metern ebenfalls Maßstäbe und verdrängte andere Konkurrenten. Auch Kacper Tomasiak und Roman Koudelka mussten sich mit Leistungen von 131,5 Metern bzw. 127 Metern zufrieden geben, wodurch sie nicht für die vorderen Plätze infrage kamen.

Die deutschen Athleten, allen voran Philipp Raimund, konnten sich ebenfalls bemerkbar machen. Raimund sprang 133,5 Meter und übernahm zeitweise Platz eins. Doch auch Andreas Wellinger und Karl Geiger konnten nicht überzeugen und schieden ohne Punkte aus. Während des Wettbewerbs zeigte sich, dass die Konkurrenz stark war und die Spannung bis zum letzten Sprung hielt.

Rekorde und Bedingungen

Im Rahmen der Vierschanzentournee wird auch auf die beeindruckenden Schanzenrekorde eingegangen. Bischofshofen, die letzte Station der Tournee, hat einen Rekord von 145 Metern, aufgestellt von Dawid Kubacki im Jahr 2019. Diese Zahl bleibt auch in der laufenden Saison ein Ziel für viele Springer. Zudem ist bekannt, dass die höchsten Weiten in Garmisch-Partenkirchen bei 149 Metern erzielt werden können, wobei Michael Hayböck den Rekord von 145 Metern hält, den er am 1. Jänner 2025 aufstellte, wie allgaeuer-zeitung.de erwähnt.

Die Vierschanzentournee ist ohne Zweifel das wichtigste Ereignis der Skisprung-Saison und zieht Jahr für Jahr zahlreiche Zuschauer an. Die Leistung der Athleten und die Herausforderung, die die verschiedenen Schanzen mit sich bringen, sind Faktoren, die den Wettkampf so spannend machen. Der heutige Tag wird mit Sicherheit einen weiteren spektakulären Höhepunkt in der Geschichte des Skispringens setzen.