Feuerwehr im Einsatz: Silvesternacht in Lienz ohne Feueralarm!
Erleben Sie die Silvesternacht 2025 in Lienz: Ein Rückblick auf Feuerwehraktionen, Feiern und lokale Ereignisse.

Feuerwehr im Einsatz: Silvesternacht in Lienz ohne Feueralarm!
Am 1. Januar 2026 blickt man auf die Silvesternacht zurück, die in vielen Teilen der Welt mit Freude und Feiern begangen wurde. In Lienz etwa feierte eine Gruppe aus Leisach und Amlach an einer frisch präparierten Naturrodelbahn. Diese stimmte die Feiernden auf einen festlichen Jahreswechsel ein, der rund um die Starthütte der Rodelbahn zelebriert wurde. Nils Klinger begleitete die örtliche Feuerwehr und berichtete von einem Feuermelder, der in einer Wohnung anschlug. Da die Wohnung versperrt war, kam die Feuerwehr mit einer Drehleiter zum Einsatz, konnte jedoch schnell Entwarnung geben, da kein Feuer festgestellt wurde. Dolomitenstadt berichtet über diesen reibungslosen Verlauf trotz der Feierlichkeiten.
In Deutschland hingegen gab es während der Silvesternacht sowohl festliche als auch tragische Momente. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren landesweit im Großeinsatz, um auf die zahlreichen Notfälle zu reagieren. Berichten zufolge gab es in der Nacht zwei Tote und zahlreiche Verletzte, die durch Pyrotechnik verursacht wurden. In Baden-Württemberg starben drei Menschen bei Bränden, während in Nordrhein-Westfalen zwei 18-Jährige bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben kamen. Allein in Berlin wurden über 4.300 Polizisten mobilisiert, um die Feierlichkeiten zu überwachen und mögliche Gewaltausbrüche zu verhindern. Hier wurden Hunderte Festnahmen verzeichnet, darunter mehrere wegen Angriffen auf Einsatzkräfte. BR.de berichtet von klinischen Einsätzen, die in vielen Städten nötig waren.
Rückblick auf die Silvesternacht in Deutschland
Die Ereignisse der Nacht führten zu einem Mix aus Feiern und Trauer. Trotz einer allgemein friedlicheren Stimmung als in den Vorjahren gab es Verletzungen, beispielsweise durch illegale Feuerwerkskörper in Berlin, wo 37 Polizisten und eine Feuerwehrkraft verletzt wurden. Auch in anderen Städten, wie Hamburg, kam es zu Angriffen auf die Einsatzkräfte, jedoch blieb die Gesamtlage überwiegend ohne größere Vorfälle. Die Tagesschau weist darauf hin, dass die Zahl der Feuerwehreinsätze höher war als im Vorjahr, mit fast 1.900 Einsätzen allein in Berlin.
Angesichts der vielen Verletzten und Toten gab es eine erneute Debatte über den Umgang mit Feuerwerk zu Silvester. Viele Menschen fordern strengere Kontrollen und sogar ein Verbot von Pyrotechnik, während die Verbände der Pyrotechnik auf den illegalen Handel verweisen. Der Verband macht dafür verantwortlich, dass es in der Silvesternacht zu schweren Unfällen kam, während er gleichzeitig für ein kontrolliertes und sicheres Feuerwerk plädiert.
Insgesamt war die Silvesternacht in Deutschland von gemischten Gefühlen geprägt. Während einige in Lienzer Höhenlage ausgelassen feierten, litten andere unter den Folgen unverantwortlicher Pyrotechnik und Gewalt. Der Blick auf die Geschehnisse wird sicherlich zu weiteren Überlegungen und Maßnahmen in den kommenden Jahren führen.