Am Abend des 10. Jänner 2026 kam es gegen 18:30 Uhr zu einem Brand eines Autotransporters auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Köln, knapp nach der Anschlussstelle Remscheid-Lüttringhausen. Der Fahrer entdeckte während der Fahrt Rauchentwicklung und stellte das Fahrzeug schnell auf dem Standstreifen ab, um Schlimmeres zu vermeiden. Dank seines umsichtigen Handelns konnte das Feuer auf den Transporter selbst begrenzt werden, ein Übergreifen auf die geladenen Pkw wurde verhindert, wie FireWorld berichtet.

Die Löscharbeiten wurden von 14 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Remscheid koordiniert, die mit vier Fahrzeugen vor Ort waren. Unterstützt wurden sie von der Autobahnmeisterei sowie der Polizei. Der Brand wurde unter Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht. Während der Löscharbeiten waren die rechten und mittleren Fahrstreifen gesperrt, was zu Verkehrseinschränkungen führte. Die Einsatzdauer betrug rund eine Stunde, doch die niedrigen Temperaturen trugen dazu bei, dass das Löschwasser schnell auf der Fahrbahn gefror, was zusätzliche Herausforderungen für die Wehrleute bedeutete.

Verkehrs- und Sicherheitsmaßnahmen

In Absprache mit der Feuerwehr und der Polizei streute die Autobahnmeisterei den betroffenen Bereich ab, um die Sicherheit auf der Autobahn zu gewährleisten. Diese koordinierten Maßnahmen sind besonders wichtig, da Autobahnbrände auch aus verkehrstechnischen Gründen zu gefährlichen Situationen führen können.

Brände auf Straßen und Autobahnen sind in Deutschland nicht selten. Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V. (vfdb) hat eine umfassende Brandstatistik erstellt, die fortlaufend aktualisiert wird. Diese Daten liefern wichtige Informationen und ermöglichen eine fundierte Risikobewertung im Bereich Brandschutz.

Brandstatistik und Brandursachen

Die vfdb-Brandschadenstatistik erfasst verschiedene Brandursachen und liefert interessante Einblicke in die Häufigkeit von Bränden. Von 2013 bis 2017 wurden über 5.000 Einsätze dokumentiert. Überraschenderweise sind Küchen mit 27 % der Brandentstehungen die häufigsten Orte für Gebäudebrände. Insbesondere in Wohngebäuden machen diese Brände fast die Hälfte aller Einsätze aus. Dies zeigt die Notwendigkeit, in Präventionsmaßnahmen zu investieren und das Risiko von Brandeinsätzen zu minimieren.

Die modernisierten Erfassungsbögen und die Implementierung einer webbasierten Datenerfassung stellen sicher, dass neue Brandrisiken, wie die von Elektromobilität, in zukünftige Statistiken einfließen. Die vfdb ruft Feuerwehren bundesweit zur Teilnahme an dieser Datenerhebung auf, um die Datensätze weiter zu erweitern und wertvolle Erkenntnisse für den abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz zu gewinnen.