Andrea Diekmann: Neue Hoffnung für Berlins Kammergericht!
Andrea Diekmann, Präsidentin des Landgerichts Frankfurt (Oder), wird zur neuen Präsidentin des Kammergerichts Berlin vorgeschlagen.
Andrea Diekmann: Neue Hoffnung für Berlins Kammergericht!
Andrea Diekmann, die derzeitige Präsidentin des Landgerichts Frankfurt (Oder), steht vor einem beeindruckenden Karriereschritt – sie soll zur Präsidentin des Kammergerichts Berlin ernannt werden! Der Berliner Senat hat bereits beschlossen, ihr diese bedeutende Position vorzuschlagen, doch die endgültige Entscheidung des Abgeordnetenhauses steht noch aus.
29. Oktober 2024 um 18:37 UhrFrankfurt (Oder)
Das Kammergericht Berlin zu Beginn eines Prozesses im Jahr 2022. Andrea Diekmann soll die Leitung übernehmen. (Symbolbild)
picture alliance/dpa/Wolfgang Kumm
Nach dem Rücktritt von Bernd Pickel, der Ende März seinen Ruhestand angetreten hat, war die Stelle des Präsidenten des höchsten Berliner Gerichts vakant. Mittlerweile gab es zahlreiche Auseinandersetzungen innerhalb der Justiz um diese Schlüsselposition. Jetzt könnte am 7. November die entscheidende Abstimmung im Abgeordnetenhaus stattfinden, die über Diekmanns Ernennung entscheiden wird. Ein spannendes Rennen für den Rechtsbereich Berlins!
Diekmann – Eine starke Persönlichkeit der Justiz
Die 1962 geborene Diekmann wird von der Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) als „herausragende, erfahrene und außergewöhnlich führungsstarke Richterpersönlichkeit“ beschrieben. Mit umfangreicher Erfahrung in der Rechtsprechung und der Gerichtsverwaltung bringt sie das nötige Rüstzeug mit, um die Herausforderungen der digitalen Transformation in der Justiz zu meistern. Seit 2020 führt sie bereits das Landgericht Frankfurt (Oder) und hat zuvor über vier Jahre als Vizepräsidentin am Kammergericht Berlin gedient.
Ein weiterer Grund zur Aufregung! Es wird erwartet, dass die Justizsenatorin auch rasch weitere wichtige Personalentscheidungen trifft, um die vakanten Chefposten in den beiden Landgerichten sowie im Amtsgericht Tiergarten zu besetzen. Die Beratungen des Richterwahlausschusses über diese Personalvorschläge sind für den 13. November angesetzt.