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Rekordanstieg: Über 560 neue Auszubildende starten ihre Grundausbildung bei der Polizei

Die österreichische Polizei verzeichnet einen Personalzuwachs, da 562 neue Auszubildende ihre Grundausbildung begonnen haben. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Auszubildenden mehr als verdoppelt. Besonders erfreulich ist der hohe Anteil von 32 Prozent weiblichen Polizeischülerinnen. Die Maßnahmen des Innenministeriums, wie das Klimaticket und der Führerschein für Polizeibewerber, haben dazu beigetragen, dass die Aufnahmezahlen positiv sind.

Franz Ruf, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, ist stolz darauf, dass sich Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts für den Polizeiberuf entscheiden. Durch Reformen und das neugestaltete Aufnahmeverfahren konnte das Interesse an der Polizeiausbildung gesteigert werden. Die Objektschutzpolizei und die Grenzpolizei werden durch die Aufnahme von Bewerbern entlastet und unterstützen die Regelkräfte.

Die einzelnen Bundesländer verzeichnen ebenfalls Verstärkung durch neue Auszubildende. Kärnten wird mit 28 Schülerinnen und Schülern verstärkt, Niederösterreich mit 84, davon 28 Grenzpolizei. Auch Oberösterreich (81 Auszubildende), Salzburg (56 Auszubildende), Steiermark (83, davon 27 Grenzpolizei) und Tirol (27) haben neue Polizeischüler.

Das Polizeirecruiting in Österreich setzt auf Kommunikation und Authentizität. Die Werbekampagne "Ich kann's werden" wurde als beste Werbekampagne 2023 ausgezeichnet. Die Polizei ist außerdem auf Messen und Veranstaltungen präsent, um direkt mit Interessierten in Kontakt zu treten. Kommunikation über Plattformen wie 24/7 Chat-Service und Social Media ermöglicht es, Fragen zur Aufnahme und zum Beruf zu beantworten.

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Das Bewerbungsverfahren wurde ebenfalls modernisiert, um den Bedürfnissen der Jobsuchenden gerecht zu werden. Die One-Click-Bewerbung und der Online-Self-Test sind Beispiele dafür. Auch die Voraussetzungen für den Polizeiberuf wurden angepasst, wie der Wegfall des Verbots sichtbarer Tätowierungen und der Kostenersatz für den Führerschein B und das Klimaticket.

Das Aufnahmeverfahren wurde ebenfalls attraktiver gestaltet. Es besteht aus Modulen, die bei Schwächen individuell wiederholt werden können. Zudem wurden die sportlichen Testungen in die Grundausbildung verlegt, um Spitzenkräfte nicht zu verlieren. Bei Bedarf erhalten die Auszubildenden ein gezieltes individuelles Coaching, um die sportlichen Limits bestehen zu können. Finanzielle Anreize in Form einer Gehaltserhöhung während der Grundausbildung wurden ebenfalls gesetzt.

Folgende Tabelle zeigt die Verstärkung in den verschiedenen Bundesländern:

| Bundesland | Anzahl neuer Auszubildender |
|------------------|-----------------------------|
| Kärnten | 28 |
| Niederösterreich | 84 (28 Grenzpolizei) |
| Oberösterreich | 81 |
| Salzburg | 56 |
| Steiermark | 83 (27 Grenzpolizei) |
| Tirol | 27 |
| Wien | 203 (28 Objektschutzpolizei)|
| Burgenland | Kein Bedarf |
| Vorarlberg | Kein Bedarf |

Die österreichische Polizei setzt auf ein durchdachtes Recruiting-System, um Arbeitsuchende anzusprechen und zu gewinnen. Durch effektive Kommunikation, moderne Bewerbungsverfahren und attraktive Aufnahmeverfahren wird das Interesse am Polizeiberuf gesteigert. Durch den Personalzuwachs kann die Polizei ihre Aufgaben weiterhin erfolgreich bewältigen und für die Sicherheit in Österreich sorgen.

Weitere Informationen zur Karriere bei der Polizei finden Interessierte auf der Website www.polizeikarriere.gv.at.



Quelle: Bundesministerium für Inneres / ots

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