Chronik

Europaweit einzigartiges Technologiezentrum für Satelliten-Monitoring in Prottes eröffnet

Zusammenfassung:

In Prottes, Niederösterreich, wurde ein europaweit einmaliges Technologiezentrum für Satelliten-Monitoring eröffnet. Die Firma Eviden investierte rund drei Millionen Euro in den Standort, um fehlerfreie Satellitenkommunikation und -lokalisation sicherzustellen. Die Services aus Prottes werden international genutzt und bringen zusätzliche Exporteinnahmen von bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr nach Österreich. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte in ihrer Festansprache, dass das Technologiezentrum eine Bereicherung für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich ist und zur Stärkung des Innovationsstandorts beiträgt. Markus Schaffhauser, Eviden Österreich CEO, betonte die Bedeutung des Zentrums für die Innovation und Zusammenarbeit mit internationalen Partnern. Der globale Markt für Satellitentechnologie beträgt etwa 350 Milliarden Euro. Das neue Zentrum bietet eine neue Basis für die Satelliten-Monitoring-Lösung SkyMon, die Interferenzen identifizieren kann. Täglich greifen rund 150 Fachleute auf die Technologien aus Prottes zu. Zudem werden spezifische Kundenlösungen für die Transport-, Energie- und Telekom-Branche entwickelt.

Lokale Auswirkungen und Kontext:

Die Eröffnung des Technologiezentrums in Prottes ist ein positiver Schritt für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich und stärkt die Innovationskraft der Region. Durch die Investition von rund drei Millionen Euro in den Standort entstehen Arbeitsplätze und die Exporteinnahmen erhöhen sich um bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr. Niederösterreich hat den Anspruch, ein führender Innovationsstandort zu sein und Unternehmen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten. Das Technologiezentrum trägt dazu bei, diese Ziele zu erreichen.

Historische Fakten:

Die rasante Zunahme an Satelliten in den letzten Jahren ist ein Indiz für den technologischen Fortschritt und das wachsende Interesse an Weltraumforschung und Kommunikation. Laut Schätzungen gab es zuletzt rund 7.500 Satelliten, was einer Steigerung von über 300 Prozent in drei Jahren entspricht. Diese Entwicklung hat den Weltraum zu einem neuen Datenhighway gemacht und den globalen Markt für Satellitentechnologie auf etwa 350 Milliarden Euro pro Jahr anwachsen lassen. Dies verdeutlicht die Bedeutung des neuen Technologiezentrums in Prottes.

Tabelle:

{| class="wikitable" |- ! Satelliten-Monitoring-Lösungen in Prottes |- | Anzahl der überwachten Satelliten: Mehr als 100 |- | Täglicher Zugriff auf die Technologien aus Prottes: Rund 150 Fachleute |- | Branchen, in denen spezifische Kundenlösungen entwickelt werden: Transport, Energie, Telekommunikation |- | Beispiele für Kundenlösungen: Kommunikationslösungen für Offshore-Windparks, U-Bahnen |- | Exporteinnahmen pro Jahr nach Österreich: Bis zu 30 Millionen Euro |}

Das Technologiezentrum in Prottes bietet Satelliten-Monitoring-Lösungen, die mehr als 100 Satelliten überwachen können. Täglich greifen rund 150 Fachleute auf die Technologien aus Prottes zu. Zudem werden spezifische Kundenlösungen für die Transport-, Energie- und Telekom-Branche entwickelt. Beispiele für solche Lösungen sind Kommunikationslösungen für Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee, in den USA sowie für U-Bahnen in Paris, Budapest und Riad. Diese Angebote aus Prottes bringen zusätzliche Exporteinnahmen von bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr nach Österreich.

Es ist anzumerken, dass die Angaben in dieser Tabelle auf den Informationen der Pressemitteilung basieren und weitere Details zu den Kundenlösungen und Exportzahlen möglicherweise ergänzt werden müssen, um ein genaueres Bild zu erhalten.

Das Technologiezentrum in Prottes wurde innerhalb von rund sechs Monaten errichtet. Dabei spielten die optimale Infrastruktur und technische Anbindung, zusammen mit dem Vermieter und den Behörden, eine entscheidende Rolle. Um den hohen Strombedarf der Serveranlagen zu decken, setzt Eviden auf Alternativenergie. Eine am Areal befindliche Photovoltaik-Anlage deckt den jährlichen Strombedarf von rund 400.000 Kilowattstunden zur Gänze ab. Zudem werden Wärmepumpen eingesetzt, um keine fossilen Rohstoffe am Standort zu nutzen.

Das neue Technologiezentrum für Satelliten-Monitoring in Prottes ist ein bedeutender Schritt für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich und stärkt die Position Österreichs im globalen Markt für Satellitentechnologie. Es ermöglicht verbesserte Lösungen für Satellitenkommunikation und -lokalisation und bietet Raum für Innovation und internationale Zusammenarbeit. Die Investition von rund drei Millionen Euro und die zusätzlichen Exporteinnahmen stellen einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region dar.



Quelle: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung / ots

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