Dezember wird goldig: 150 Euro mehr für 55.000 Eisenbahner in Österreich!
Im Dezember 2025 erhalten 55.000 Österreicher in mehreren Branchen, einschließlich Eisenbahner, Gehaltserhöhungen bis zu 150 Euro.

Dezember wird goldig: 150 Euro mehr für 55.000 Eisenbahner in Österreich!
Im Dezember 2025 erwartet eine Vielzahl von Arbeitnehmern in Österreich einen spürbaren Anstieg ihrer Gehälter. Diese Lohnerhöhung betrifft insbesondere Angestellte im Handel, der metalltechnischen Industrie und bei Eisenbahnern. Insgesamt profitieren etwa 55.000 Personen, die in über 90 österreichischen Eisenbahnunternehmen beschäftigt sind. Ab Dezember werden die Löhne um 3 % erhöht, wobei der maximale Betrag 150 Euro pro Monat nicht überschreitet, wie 5min berichtet.
Zusätzlich steigt der Zuschlag für Sonn- und Feiertagsarbeit um 8,36 %, während valorierbare Nebenbezüge ebenfalls um 3 % ansteigen. Beschäftigte, die bereits länger als 15 Jahre im Unternehmen sind, erhalten zudem drei zusätzliche Urlaubstage, während nach 18 Jahren die sechste Urlaubswoche hinzukommt. Dieser Kollektivvertragsabschluss für die Eisenbahner wird ab Dezember 2025 rechtskräftig.
Weitere Kollektivverhandlungen im Überblick
Die Kollektivvertragsverhandlungen für das Jahr 2025 laufen derzeit auf Hochtouren. In der Branche des Handels steigen die Gehälter voraussichtlich um 2,55 % ab Januar 2026. Hier sind 430.000 Angestellte und 20.000 Lehrlinge betroffen, wie ÖGB meldet. Des Weiteren wird im Bereich der Bewachung eine Erhöhung von 3,08 % für 18.000 Beschäftigte umgesetzt.
In der Metallindustrie ziehen die Kollektivverträge ebenfalls an, mit einer Lohnerhöhung von 2,2 % auf die Kollektivverträge und von 1,8 % auf die Ist-Löhne, die ab 1. Januar 2026 gelten. Auch in der Reinigung und im Telekommunikationssektor sind Anpassungen der Gehälter vorgesehen. Insbesondere erhalten Reinigungskräfte eine Steigerung von 3,25 % und Berufseinsteiger im Telekommunikationsbereich um 3,2 %.
Ausblick 2026: Herausforderungen für die Verhandlungen
Der Ausblick auf die Kollektivvertragsverhandlungen für 2026 wird durch die aktuelle Konjunkturlage und die hohe Inflation negativ beeinflusst. Die Verhandlungen sind ein jährlicher zentraler Bestandteil des Arbeitsmarktes in Österreich, in denen rund 450 Kollektivverträge jährlich abgeschlossen werden. Besonders wichtig ist die Einigung in diesen Verhandlungen, da sie die Löhne, Gehälter, Sonderzahlungen und soziale Mindeststandards für viele Beschäftigte regeln. Laut Marie wird die Verhandlungsrunde im Gastgewerbe traditionell im ersten Quartal des Jahres durchgeführt.
Insgesamt deutet alles darauf hin, dass die kommenden Monate entscheidend dafür sein werden, wie sich die Löhne in den unterschiedlichsten Branchen weiterentwickeln werden. Die Anhebung der Gehälter ist ein wichtiges Signal für viele Beschäftigte, die auf eine Verbesserung ihrer finanziellen Situation hoffen.