Schrems: Schüler bilden sich zu Moorbotschaftern für die Natur!

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Im Waldviertel werden Schüler zu Moorbotschaftern ausgebildet, um Feuchtgebiete für die Ramsar-Konvention zu schützen.

Im Waldviertel werden Schüler zu Moorbotschaftern ausgebildet, um Feuchtgebiete für die Ramsar-Konvention zu schützen.
Im Waldviertel werden Schüler zu Moorbotschaftern ausgebildet, um Feuchtgebiete für die Ramsar-Konvention zu schützen.

Schrems: Schüler bilden sich zu Moorbotschaftern für die Natur!

Das nördliche Waldviertel in Österreich hat sich zum Ziel gesetzt, als erste „Wetland City“ im deutschsprachigen Raum bei der internationalen RAMSAR-Konvention akkreditiert zu werden. Diese Initiative kommt von der Stadtgemeinde Schrems, die damit nicht nur die Bedeutung ihrer international relevanten Feuchtgebiete, einschließlich Mooren, Auen und Teichen, unterstreichen möchte, sondern auch die lokale Bevölkerung aktiv in den Naturschutz einbeziehen will. Wie ots.at berichtet, sind bereits zahlreiche Maßnahmen zur Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung umgesetzt worden.

Zentraler Bestandteil des Projekts ist die Ausbildung von Schüler*innen der 5. Klasse des BG/BRG Gmünd zu „Moorbotschaftern“. In Zusammenarbeit mit der Universität Wien und dem Ramsar-Zentrum UnterWasserReich in Schrems haben die ersten Workshops bereits Anfang Oktober begonnen. Die Ausbildungsphase wird bis Februar dauern. Nach Abschluss der Schulungen werden die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in Volksschulen und Neuen Mittelschulen in Schrems weitergeben, was die Bedeutung des Umweltbewusstseins unter Jugendlichen fördern soll.

Engagement und Verantwortung der Jugend

Projektleiter Sebastian Bohrn Mena hebt hervor, dass die Einbeziehung der Jugend für den Naturschutz von großer Bedeutung ist. Auch Bürgermeister David Süß betont die Verantwortung der jüngeren Generationen für den Schutz der Natur. Die Unterstützung dieser Initiative durch die Schulleiter der beteiligten Schulen zeigt sich in der wertvollen Förderung von Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit im Bildungsbereich.

Thomas Kainz, der Leiter des Ramsar-Zentrums, macht deutlich, wie zentral Bildung für den Erhalt von Feuchtgebieten ist. Der Schutz und die nachhaltige Nutzung dieser vielfältigen Ökosysteme stehen im Einklang mit den Zielen der RAMSAR-Konvention, die ein globales Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten darstellt. Wie bfn.de informiert, verpflichten sich die Vertragsparteien, mindestens ein Feuchtgebiet als „Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung“ zu nominieren und dessen Ökosystemfunktionen zu erhalten.

Zusammenarbeit und zukünftige Entwicklungen

Die Akkreditierung der Wetland City ist eine Teilmaßnahme, die in den breiteren Kontext einer globalen Urbanisierung gesetzt werden muss. Derzeit leben etwa vier Milliarden Menschen in städtischen Gebieten, und diese Zahl wird bis 2050 weiter ansteigen. Diese Entwicklungen stellen Herausforderungen für den Schutz der Feuchtgebiete dar, da sie oft als ungenutztes Land betrachtet werden. Laut ramsar.org sollte die Integration städtischer Feuchtgebiete in die Entwicklungs- und Managementpläne von Städten daher von hoher Priorität sein.

Die RAMSAR-Konvention umfasst mittlerweile 173 Vertragsparteien, die sich auf die Erhaltung und nachhaltige Nutzung von Feuchtgebieten verpflichten. Regelmäßige Konferenzen der Vertragsparteien (COP) und umfassende Berichterstattung zur Umsetzung der Konvention unterstreichen die Wichtigkeit internationaler Zusammenarbeit in diesem Bereich. Die Initiative von Schrems könnte als Vorbild für viele Städte weltweit dienen, um den bedeutenden Mehrwert von Feuchtgebieten sowohl für die Umwelt als auch für die Lebensqualität der Bürger*innen anzuerkennen und zu nutzen.


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