Pressekonferenz: Gewaltfreie Hochschulen – Ein entscheidender Schritt!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner lädt zur PK am 1. Dezember, um geschlechterbasierte Gewalt an Hochschulen zu thematisieren.

Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner lädt zur PK am 1. Dezember, um geschlechterbasierte Gewalt an Hochschulen zu thematisieren.
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner lädt zur PK am 1. Dezember, um geschlechterbasierte Gewalt an Hochschulen zu thematisieren.

Pressekonferenz: Gewaltfreie Hochschulen – Ein entscheidender Schritt!

Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Eva-Maria Holzleitner, lädt zur Pressekonferenz am 1. Dezember 2025. Das zentrale Thema dieser Veranstaltung lautet „Gemeinsam gewaltfrei an Hochschulen und Forschungseinrichtungen“. Hier wird die erste bundesweite Status-quo-Erhebung zu Maßnahmen und Unterstützungsangeboten bei geschlechterbasierter Gewalt an österreichischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen präsentiert. Die Studie, die vom Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte (LBI-GMR) durchgeführt wurde, hat das Ziel, funktionierende Strukturen sowie Handlungsbedarf zur Schaffung eines gewaltfreien Umfeldes für Studierende, Forschende und Beschäftigte zu identifizieren.

Die Pressekonferenz findet um 15:00 Uhr im Veranstaltungssaal des Palais Dietrichstein in Wien statt, der Einlass beginnt bereits um 14:30 Uhr. Zu den Gesprächspartnerinnen zählen Katrin Wladasch, Expertin für Antidiskriminierung, und Johanna Blimlinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin mit einem Fokus auf Gleichbehandlungsrecht. Interessierte Journalistinnen und Journalisten müssen sich unter theresa.schobesberger@bmfwf.gv.at akkreditieren. Für weitere Informationen steht Theresa Schobesberger telefonisch unter +4366488455349 zur Verfügung.

Hintergrund zur Problematik geschlechterbasierter Gewalt

Geschlechterbasierte Gewalt ist ein ernstzunehmendes Problem im Hochschul- und Forschungsraum in Österreich und Europa. Es wird betont, dass ein sicherer und gleichberechtigter Rahmen eine Voraussetzung für wissenschaftliche Exzellenz und den Schutz der betroffenen Personen ist. Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung setzt sich aktiv für die Bekämpfung geschlechterbasierter Gewalt an Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein. Ein Ziel besteht darin, dass alle Angehörigen dieser Institutionen in einem sicheren und diskriminierungsfreien Umfeld arbeiten und lernen können.

Auf europäischer Ebene wurde ein Verhaltenskodex mit der Zielsetzung „Null Toleranz“ gegenüber geschlechterbasierter Gewalt entwickelt. In Österreich wurde eine Status quo-Erhebung bestehender Maßnahmen beauftragt, die im Rahmen des Nationalen Aktionsplans für den Europäischen Forschungsraum (ERA-NAP) 2022-2025 durchgeführt wird. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Empfehlungen sollen die künftige Arbeit unterstützen, um das Thema nochmals intensiver in den Fokus zu rücken.

Ergebnisse und zukünftige Schritte

Die Status-quo-Erhebung untersucht die institutionellen Rahmenbedingungen sowie bestehende Unterstützungsangebote zur Bekämpfung von geschlechterbasierter Gewalt an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Der Projektauftrag, der vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung erteilt wurde, zielt darauf ab, Empfehlungen für den Sektor und das Ministerium zu entwickeln. Internationale Studien zeigen, dass geschlechterbasierte Gewalt im akademischen Umfeld ein ernstes Problem darstellt. Diese Erkenntnisse sollen in den zukünftigen Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen 2025-2029 einfließen.

Die Methodik der Erhebung umfasst einen mehrstufigen, integrativen Ansatz mit quantitativen und qualitativen Methoden. Dazu gehören eine österreichweite Online-Erhebung mittels Fragebogen sowie qualitative Interviews mit Vertretern ausgewählter Einrichtungen. Die Ergebnisse der Studie fließen in die Entwicklung spezifischer Empfehlungen für den Sektor ein, und der Endbericht wird barrierefrei erstellt und vom Ministerium veröffentlicht.

Derartige Maßnahmen sind grundlegend, um eine Kultur der „Null Toleranz gegenüber Gewalt“ zu etablieren und Österreich als modernen Wissenschaftsstandort zu stärken. Ein sicheres und wertschätzendes Arbeits- und Studienumfeld fördert nicht nur persönliche Entfaltung, sondern auch Kreativität und Innovation, was für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs von entscheidender Bedeutung ist. Weitere Informationen zu den Bemühungen des Ministeriums gegen geschlechterbasierte Gewalt sind auf den Webseiten der Ministerien und der beteiligten Institute zu finden: OTS, BMFWF und GMR.