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Franziska Preuß hat beim Sprint-Wettbewerb in Hochfilzen rarere Freude erlebt und gleichzeitig ihren zweiten Weltcupsieg errungen, wie BR.de berichtete. Die 30-jährige Bayerin, die in den letzten Jahren von gesundheitlichen Rückschlägen gezeichnet war, setzte sich über die 7,5 Kilometer durch und übernahm damit auch das begehrte Gelbe Trikot, das den Gesamtführenden der Weltcup-Wertung auszeichnet. Preuß erklärte nach dem Rennen: „Ich bin einfach im Flow gewesen und bin mega happy“ und fügte hinzu, dass sie trotz eines Schießfehlers den Sieg ins Ziel brachte.
Preuß‘ Rückkehr an die Spitze des Weltcups ist besonders bemerkenswert, da sie seit ihrem ersten Sieg in Ruhpolding im Jahr 2019 auf diesen Moment gewartet hat. Die gesundheitlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre stellten ein großes Hindernis dar, darunter ein chirurgischer Eingriff an den Nasennebenhöhlen, der ihr endlich Stabilität brachte. Sie betonte: „Ich hätte schon gerne auf viele Leiden verzichtet. Die Entscheidung, den Eingriff machen zu lassen, war einfach der Schlüssel“, wie NW.de berichtete. Nun hofft sie, ihre Form weiter zu verbessern, um bei der kommenden Weltmeisterschaft in Lenzerheide eine Medaille zu gewinnen.
Dabei war Hochfilzen nicht nur ein emotionaler Ort für Preuß, sondern auch für ihre Karriere, da hier mehrere ihrer Kollegen große Erfolge feiern konnten. „Jetzt wird man für die ganze harte Arbeit im Sommer belohnt“, sagte sie stolz. Ihre Trainer sind ebenfalls zuversichtlich und glauben, dass Preuß noch nicht ihre volle Leistung abgerufen hat. Der nächste Wettkampf steht bereits bevor, bei dem sie ihr Tempo unter Beweis stellen kann – und die gesamte Biathlon-Welt wird gespannt sein auf das, was diese talentierte Athletin in der Verfolgung leisten kann.
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