
Um 19.29 Uhr wurde in der Region Judenburg, Steiermark, ein Erdbeben der Stärke 2,5 registriert, wie von 5min.at berichtet. Das Epizentrum des Spürbaren Bebens wurde in Fohnsdorf lokalisiert. Die Einwohner hatten einen leicht spürbaren Ruck sowie ein Zittern wahrgenommen, und es bewegten sich sogar Gegenstände in den Haushalten. Glücklicherweise gibt es keine Meldungen über Schäden an Gebäuden, da Erdbeben dieser Stärke in der Regel keine signifikanten Folgen haben.
Die Wissenschaft hinter dem Beben
Die Stärke eines Erdbebens wird auf der Richterskala gemessen, die ursprünglich vom Physiker Charles Richter und Beno Gutenberg im Jahr 1935 entwickelt wurde, so eine detaillierte Erklärung von Wikipedia. Diese Skala ist entscheidend für die Einschätzung der Magnitude, basierend auf den seismischen Messungen, die vor allem in der Nähe des Epizentrums erfolgen. Beben mit einer Stärke von 2,0 oder weniger werden als Mikroerdbeben bezeichnet und sind oft nicht spürbar. Im Gegensatz dazu gilt ein Beben ab einer Stärke von 5,0 als mäßig und kann weltweit registriert werden.
Die Richterskala ist nach oben hin unbegrenzt, aber Erdbeben mit einer Magnitude über 7 gelten als stark und können verheerende Auswirkungen haben. Historisch gesehen gab es kein registriertes Beben, das über einen Wert von 10 herausragte, jedoch sind Ereignisse dieser Größenordnung theoretisch möglich. Die jüngsten Messungen zeigen, dass Betroffene besser informiert und sensibilisiert sind, was die Wahrnehmung und Reaktion auf solche Naturereignisse betrifft.
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