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Stillen in Calw: Hebammen fordern mehr Unterstützung für Mütter!

Anke Krieg, eine Hebamme aus dem Kreis Calw, hat kürzlich die Vorteile des Stillens sowie die Herausforderungen, mit denen Mütter konfrontiert sind, in den Fokus gerückt. Laut einem Bericht von Schwarzwälder Bote wird das Stillen in öffentlichen Einrichtungen nicht immer positiv wahrgenommen, was zu Unsicherheiten bei Müttern führt, die sich in ihrer Entscheidung zur Säuglingsernährung häufig nicht sicher sind.

Um das Bewusstsein für das Stillen zu fördern, fanden anlässlich der Weltstillwoche in Baden-Württemberg „Still-Cafés“ in verschiedenen Städten statt. Diese Initiativen sollen Frauen unterstützen und Informationen zum Thema Stillen bereitstellen.

Unterstützung für stillende Mütter

Die Unterstützung für stillende Mütter ist ein zentraler Aspekt, der im Rahmen der Weltstillwoche 2024 weiter in den Vordergrund gerückt wird. Nach Informationen von Frühe Hilfen stillen nur 40 % der Mütter ihre Babys bis zum Ende des vierten Monats ausschließlich. Dies geschieht, obwohl fast 90 % der schwangeren Frauen den Wunsch haben, stillen zu wollen. Zu den Gründen für das geringe Stillen zählen fehlendes Wissen sowie mangelnde Beratung und Unterstützung.

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Das Motto der Weltstillwoche 2024, die vom 30. September bis 6. Oktober stattfindet, lautet: "Stillfreundliche Strukturen. Für alle." Ziel dieser Initiative ist es, Schwangere und stillende Mütter besser zu unterstützen. Ein Netzwerk, das sich aus 55 Partnerinstitutionen zusammensetzt, wird Informations- und Bildungsangebote zur Verbesserung der Stillfreundlichkeit bereitstellen.

Fachkundige Begleitung durch Hebammen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sowie Kinder- und Jugendärzte wird an verschiedenen Orten wie Frauenarztpraxen, Hebammen, Geburtskliniken und mehr angeboten. Das Netzwerk Gesund ins Leben bemüht sich nicht nur um die Verbesserung der Stillfreundlichkeit in Deutschland, sondern wird auch von mehreren Ministerien, darunter das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, unterstützt.

Mit verschiedenen Aktionen und Materialien wird die Weltstillwoche 2024 bundesweit angenommen, um das Stillen als gesundheitsfördernde Maßnahme für Mutter und Kind zu propagieren. Diese globale Kampagne wird von Organisationen wie der WHO und UNICEF gefördert, um das Stillen als wichtige präventive Maßnahme zu betonen.


- Übermittelt durch West-Ost-Medien

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Was ist passiert?
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In welchen Regionen?
Baden-Württemberg
Genauer Ort bekannt?
Calw, Deutschland
Ursache
fehlendes Wissen, mangelnde Beratung und Unterstützung
Beste Referenz
schwarzwaelder-bote.de
Weitere Quellen
fruehehilfen.de

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