Im April 2025 kam es zu einer unerwarteten Aktion im Geheimarchiv der CIA im Großraum Washington D.C., in der Mitarbeiter von Tulsi Gabbard, der US-Geheimdienstchefin, geheime CIA-Dokumente zu den Morden an John F. Kennedy, Robert F. Kennedy und Martin Luther King Jr. beschlagnahmten. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, eine schnelle Freigabe der Informationen einzuleiten, sodass deren Zugänglichkeit durch das Nationalarchiv gewährleistet wird. Der Vorstoß war Teil einer umfassenderen Initiative, die auf die Durchsetzung eines Dekretes von Präsident Donald Trump im Jänner 2025 zur Deklassifizierung dieser historischen Akten zurückgeht, das mit dem Bestreben verbunden ist, Transparenz zu fördern und das öffentliche Vertrauen wiederherzustellen. Laut oe24 wuchs die Frustration im Team von Gabbard über das gelangsame Vorgehen der CIA, und der Leiter des Einsatzes betonte, man sei auf einer Mission für Gabbard.

Während die Übergabe der Akten an das Nationalarchiv mehr als bis zwei Uhr nachts dauerte, gab es konträre Berichte über die Atmosphäre der Operation. Während einige von einem konfrontativen Austausch sprachen, bezeichneten andere das Zusammenspiel als professionell. Ein Sprecher des Weißen Hauses wies die Vorwürfe über interne Spannungen zurück, und sowohl Gabbards Büro als auch die CIA gaben in einer gemeinsamen Erklärung bekannt, dass sie eng zusammenarbeiten.

Technologie und Transparenz

Um den Prozess der Dokumentenfreigabe zu beschleunigen, nahm Tulsi Gabbard einen innovativen Ansatz ein. Sie setzte künstliche Intelligenz (AI) ein, um die Regierungsdokumente, die sich auf die Ermordung von John F. Kennedy beziehen, zu klassifizieren. Diese KI-Programme, die ursprünglich von Donald Trumps Direktor für nationale Nachrichtendienste genutzt wurden, halfen, die Dokumentenprüfung erheblich zu beschleunigen. Gabbard erläuterte, dass durch den Einsatz von AI der Prozess der Überprüfung deutlich effizienter wurde als durch manuelle menschliche Bewertungen. Diese Informationen wurden von aarclibrary bereitgestellt.

Bereits im März wurden während von Trump initiierten Veröffentlichungen rund 80.000 Seiten von JFK-Dateien freigegeben. Trotz dieser Freigaben wurden die Dokumente als wenig enthüllt betrachtet, was Trump dazu veranlasste, zu betonen, dass er keine Teile der Akten schwärzen wolle. Der Herausforderung, die vielen handschriftlichen und unorganisierten Informationen zu analysieren, versuchte Gabbard Herr zu werden, indem sie auch private Technologien einbrachte, um die Effizienz der Geheimdienste zu erhöhen.

Öffentliches Interesse und Verschwörungstheorien

Die Thematik um die Ermordungen von John F. Kennedy im Jahr 1963, Robert F. Kennedy im Jahr 1968 und Martin Luther King Jr. im Jahr 1968 bleibt von öffentlichem Interesse und ist von zahlreichen Verschwörungstheorien umgeben. Während offizielle Ermittlungen zu dem Schluss kamen, dass es sich um Taten von Einzeltätern handelte, bleibt die vollständige Erzählung der Ereignisse umstritten. Experten betonen, dass diese neu beschafften Dokumente mehr über das damalige Wissen der Geheimdienste enthüllen können, die offiziellen Schlussfolgerungen jedoch nicht widerlegen.

Die Anstrengungen um die Rückholung und die Veröffentlichung der Dokumente verdeutlichen die internen Herausforderungen, denen sich die Verwaltung in Washington gegenübersieht, wenn es darum geht, Geheimhaltung mit dem Recht der Öffentlichkeit auf Information in Einklang zu bringen. Laut dxbnewsnetwork betonte sowohl die DNI als auch die CIA die Wichtigkeit der Zusammenarbeit, um die Präsidentschaftsmission für Transparenz und das Wiederherstellen des öffentlichen Vertrauens zu erfüllen. Weitere Dokumente zu diesem Thema könnten in den kommenden Monaten veröffentlicht werden, was die Suche nach der Wahrheit über diese dunklen Kapitel der amerikanischen Geschichte weiter anheizen dürfte.