
Ein aufregendes Gemeinschaftsprojekt hat das Potenzial, die Baumwollproduktion in Afrika zu revolutionieren! Die bizpando AG, die Aid by Trade Foundation (AbTF) und das International Cotton Advisory Committee (ICAC) haben eine Initiative ins Leben gerufen, um den Einsatz von Carbon Credits (CO2-Zertifikaten) in der Landwirtschaft zu fördern. Ziel ist es, afrikanische Kleinbäuer*innen durch nachhaltige Anbaumethoden und digitale Lösungen zu unterstützen, um sowohl die Bodenqualität zu verbessern als auch zusätzliche Einkommensquellen zu schaffen. Dies ist nicht nur ein Gewinn für das Klima, sondern auch für die Wirtschaft der beteiligten Bauern, wie die AbTF berichtet.
Durch den Einsatz innovativer Anbaumethoden wie der Verwendung von Pflanzenkohle und minimaler Bodenbearbeitung können pro Hektar bis zu 5,75 Tonnen CO2 jährlich im Boden gebunden werden. Die Vorteile sind enorm: Neben der Reduzierung von Kosten für Pestizide und Düngemittel profitieren die Bäuer*innen auch von höheren Erträgen durch die Verbesserung der Bodenqualität. Laut Eric Trachtenberg, dem Executive Director des ICAC, können die Bauern ihren Boden mit einfachen Techniken aufwerten und Kohlenstoff langfristig speichern. Um die Effizienz zu erhöhen, wird ein GPS-gestütztes System entwickelt, das sicherstellt, dass die Anbauflächen genau vermessen und doppelt gezählt werden können.
Wirtschaftliche Vorteile und Nachhaltigkeit
Die Zusammenarbeit ermöglicht es den Landwirten, zusätzliches Einkommen aus dem Verkauf von Emissionsgutschriften zu generieren, während gleichzeitig ihre Betriebskosten gesenkt werden. Durch die verbesserten Bedingungen wird eine nachhaltige Zukunft für die Kleinbauern geschaffen, die gemäß dem Cotton made in Africa (CmiA) Standard arbeiten. Die ersten Carbon Credits sollen bis spätestens 2026 erzeugt werden, wobei die lokalen Aktivitäten bereits in vollem Gange sind. Tina Stridde, Geschäftsführerin der AbTF, hebt hervor, dass dieses Modell nicht nur Ressourcen schont, sondern auch die Produktivität steigert und langfristige Perspektiven für die afrikanische Landwirtschaft eröffnet.
Die digitale Plattform von bizpando AG wird eine zentrale Rolle spielen, indem sie die Erfassung und Vermarktung der Carbon Credits übernimmt und sicherstellt, dass die Erlöse direkt an die Landwirt*innen fließen. Mit dieser Kombination aus ökologisch nachhaltigen Praktiken und sozialer Verantwortung könnte die Initiative eine echte Wende für die Baumwollproduktion in Afrika darstellen. Weitere Entwicklungen werden gespannt erwartet, wie texfash.com berichtet.
Mehr Informationen über die Fortschritte dieses Projekts sind auf ots.at verfügbar.
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