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Kalifornien sagt Nein zu Trumps Zöllen – Gouverneur kündigt Widerstand an!

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat angekündigt, die neuen Importzölle, die von US-Präsident Donald Trump verhängt wurden, umgehen zu wollen. In einer Videobotschaft betonte Newsom, dass Kalifornien nicht Washington DC sei und das Land dem Zollkrieg Trumps nicht tatenlos zusehen werde. Kalifornien, mit fast 40 Millionen Einwohnern, ist der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA und erwirtschaftet nahezu 15 Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts (BIP) der US-amerikanischen Wirtschaft. Wäre Kalifornien ein eigenständiger Staat, würde es sogar als die fünftgrößte Wirtschaftsmacht der Welt gelten, wie vienna.at berichtet.

Newsom hob hervor, dass die von Trump eingeführten Zölle nicht die Interessen aller Amerikaner widerspiegeln, insbesondere nicht die Kaliforniens. Diese Entscheidung wird als Versuch gewertet, Kalifornien als langfristigen, verlässlichen Partner für zukünftige Generationen zu präsentieren, unabhängig von den politischen Turbulenzen in Washington. Details, wie Newsom konkret plant, die Zölle zu umgehen, wurden jedoch nicht veröffentlicht. Dennoch wurde angekündigt, dass die Verwaltung damit beauftragt wird, nach neuen strategischen Handelsbeziehungen zu suchen, um die Auswirkungen der Zölle zu minimieren, wie Deutschlandfunk ergänzt.

Hintergründe zu den Zöllen

Die Zölle, die Trump am Mittwoch verhängt hat, betreffen die meisten Produkte und Länder. Ab diesen Samstag gilt ein genereller Mindestsatz von zehn Prozent. Zudem treten ab Mittwoch höhere Zollsätze in Kraft, darunter 20-Prozent-Zölle für Einfuhren aus der EU und 34-Prozent-Zölle auf chinesische Waren. Peking hat als Reaktion darauf ebenfalls Zusatzzölle in Höhe von 34 Prozent erlassen. Kalifornien ist besonders stark betroffen von diesen Handelskonflikten, da ein Großteil der chinesischen Importe über kalifornische Häfen eingeführt wird. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft haben, insbesondere in Bezug auf Importgüter wie Holz, Stahl und Aluminium, die dringend für den Wiederaufbau von Los Angeles nach vergangenen Waldbränden benötigt werden, so spiegel.de.

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Gavin Newsom, der seit Januar 2019 das Amt des Gouverneurs bekleidet, wird zudem als möglicher Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei für die Wahl im Jahr 2028 gehandelt. Mit seinem Standpunkt zu den Importzöllen bringt er sich nicht nur in die aktuellen Handelsdiskussionen ein, sondern positioniert sich auch für zukünftige politische Herausforderungen.

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Kalifornien, USA
Beste Referenz
vienna.at
Weitere Quellen
spiegel.de

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