Am 17. Jänner 2026 wurde eine Warnung vor einer gefälschten E-Mail im Namen von A1 Telekom Austria veröffentlicht. Die als seriös erscheinende Nachricht zielt darauf ab, persönliche Daten der Empfänger abzufangen. Die Betrüger fordern in der E-Mail zur Bestätigung von Kontodaten auf, um weiterhin Zugang zu den A1-Services gewährleisten zu können. Um den Druck auf die Empfänger zu erhöhen, wird eine Frist bis 23:59 Uhr angegeben.
Die E-Mail enthält einen Link, der zu einer täuschend echten, aber gefälschten Login-Seite führt. Diese Seite ähnelt stark dem echten A1 Business Mailmanager, hat jedoch eine abweichende Domain. Die tatsächliche Domain ist businessmailmanager.a1.net, während die betrügerische unter a1businesshub.link/a1/principal.php# zu finden ist. Nutzer sollten darauf achten, dass nahezu alle Links auf der gefälschten Seite deaktiviert sind, abgesehen vom Login-Button, und dass die Info-Icons neben Benutzername und Passwort nicht anklickbar sind.
Hinweise zur Erkennung und Schutzmaßnahmen
Wenn Nutzer bereits ihre Daten eingegeben haben, wird geraten, sofort ihr Passwort zu ändern und den A1-Support zu kontaktieren. Experten empfehlen, bei E-Mails genau auf Absenderadressen und Links zu achten. Verdächtige Anhänge sollten nicht geöffnet und Login-Daten nicht über Links in E-Mails eingegeben werden. Der Einsatz sicherer Passwörter, die regelmäßig gewechselt werden, kann ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten.
Eine detaillierte Übersicht über die Gefahren im Internet wird auch von A1 bereitgestellt. Laut A1 sind phishingähnliche Angriffe nicht die einzigen Bedrohungen. Zum Beispiel können Schadsoftware wie Trojaner, Ransomware und Botnetze Geräte infizieren und Schaden anrichten. Diese Malware verbreitet sich häufig über Phishing-E-Mails, betrügerische SMS oder unsichere Webseiten.
- Schutzmaßnahmen gegen Malware:
- E-Mail-Anhänge und Links stets kritisch prüfen.
- Downloads nur von vertrauenswürdigen Webseiten durchführen.
- Auf sichere Verbindungen achten (erkennbar an „https://“).
- Starke Passwörter verwenden und regelmäßig ändern.
- Zuverlässige Sicherheitssoftware einsetzen.
Vorsicht beim Umgang mit sensiblen Daten
Laut BSI sollten Nutzer kein Kreditkarteninstitut oder seriösen Anbieter auf vertrauenswürdige Zugangsdaten per E-Mail anfordern lassen. Es ist ratsam, die Adressleiste im Browser zu überprüfen und häufig besuchte Login-Seiten in der Favoritenliste zu speichern. Bei Unsicherheiten ist es empfehlenswert, telefonisch beim Anbieter nachzufragen.
Zudem wird geraten, persönliche Daten nur auf der gewohnten Online-Banking-Website einzugeben und verdächtige Anhänge nicht zu öffnen. Bei merkwürdigen Vorkommen sollte die Verbindung sofort beendet und der Website-Betreiber kontaktiert werden. Nutzer sind aufgerufen, regelmäßig ihren Kontostand und ihre Umsätze zu kontrollieren, um eventuelle Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu bemerken.
In Anbetracht der steigenden Zahl an Cyberangriffen ist es für Verbraucher wichtiger denn je, wachsam zu sein und sich über die aktuellen Bedrohungen im Internet zu informieren. Der Cybersicherheits-Lotse bietet dazu umfassende Orientierung im digitalen Verbraucherschutz.