In wenigen Tagen, am 11. und 12. Oktober, findet in Klagenfurt die mit Spannung erwartete Babybörse in der Messehalle 4 statt. Die Veranstaltung öffnet ihre Pforten jeweils von 8:30 bis 14:00 Uhr und bietet Familien eine hervorragende Gelegenheit, nachhaltig einzukaufen. Mit mehr als 500 Ausstellern werden Second-Hand-Kleidung, Kinderwagen, Spielzeug und viele weitere Artikel angeboten. Besonders hervorzuheben ist der Zustand der Artikel, der bei vielen Betroffenen als kaum getragen beschrieben wird, und die familienfreundlichen Preise, die den Geldbeutel schonen.
Die Babybörse wird von den Kärntner Messen unter der Leitung von Geschäftsführer Bernhard Erler organisiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung gibt es auch eine Spendenaktion des Vereins Together für Familien in Not, bei der nicht verkaufte Artikel und Sachspenden vor Ort abgegeben werden können. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, um Bedürftigen zu helfen und gleichzeitig die Prinzipien der Nachhaltigkeit zu fördern. Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema der Babybörse, das auch von anderen Initiativen wie den Oxfam Shops unterstützt wird, die eine breite Palette an Secondhand-Kleidung anbieten.
Nachhaltigkeit im Fokus
Die Idee des Secondhand-Shoppens steht im Zentrum dieser Veranstaltung. Der Kauf von zweiter Hand trägt entscheidend zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei. Laut Zentales ist der Ansatz der nachhaltigen Mode wichtig, da er sowohl soziale als auch ökologische Kriterien in den Produktionsprozess integriert. Jedes Kleidungsstück, das längere Zeit im Umlauf bleibt, hilft, die Umweltbelastung zu minimieren und die Nachfrage nach neuer Kleidung, die oft unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wird, zu reduzieren.
Oxfam Shops bieten eine große Auswahl an Secondhand-Kleidung, die nicht nur günstig, sondern auch umweltfreundlich ist. Diese Läden sammeln Bekleidung und spenden die Erlöse, um soziale Projekte zu unterstützen. Somit wird Secondhand-Kleidung nicht nur als wirtschaftlich vorteilhaft, sondern auch als sozial verantwortungsbewusst wahrgenommen, wie Oxfam betont.
Die Vorteile des Secondhand-Shoppings
- Umweltfreundlich: Reduzierung der Nachfrage nach neuen Textilien.
- Einzigartiger Stil: Unikate, die in Mainstream-Geschäften oft nicht erhältlich sind.
- Günstige Preise: Hochwertige Markenbekleidung zu niedrigeren Preisen.
- Unterstützung gemeinnütziger Zwecke: Einnahmen fließen in soziale Projekte.
Die Babybörse in Klagenfurt ist daher nicht nur ein Schaufenster für nachhaltige Produkte, sondern auch eine Plattform, die Gemeinschaft, Solidarität und Umweltbewusstsein fördert. Die Veranstaltung am 11. und 12. Oktober ist eine weitere wichtige Initiative, um das Bewusstsein für nachhaltige Konsumpraktiken zu schärfen und ein Zeichen gegen die Fast Fashion zu setzen.