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Die 44. Alpine Junioren-Weltmeisterschaft im italienischen Tarvis steht unter keinem guten Stern, wie die erfahrenen Berichterstatter von krone.at feststellen. Am Mittwoch fiel bereits das zweite Abfahrtstraining wetterbedingt aus, was die geplanten Medaillenentscheidungen bei Damen und Herren in Gefahr bringt. Während am Dienstag noch die ersten Trainings erfolgreich absolviert werden konnten, sorgten wechselhafte Wetterbedingungen am Mittwoch für Probleme mit Schneefall im oberen Streckenbereich und Regen weiter unten.
Die Situation eskalierte am Donnerstag, als die Organisatoren gezwungen waren, die Startzeiten um eine Stunde auf 10 Uhr nach hinten zu verlegen. Außerdem wird das Rennen nun von einem 135 Meter tiefer gelegenen Super-G-Start aus gestartet. Die Medaillen werden in einer Sprintabfahrt mit zwei Läufen vergeben, jedoch warnt der ÖSV-Nachwuchsleiter Harald Kirchmair: „Es gibt nur zwei Kurven, die Strecke ist jetzt fast ganz flach.“ Trotz der widrigen Umstände bleibt er optimistisch und setzt alles auf eine Lösung, wie die Berichterstattung von stern.de zeigt.
Wettervorhersage bringt zusätzliche Herausforderungen
Der Deutsche Wetterdienst warnte zudem vor weiteren Schwierigkeiten durch intensiven Niederschlag. Am Mittwoch wird mit Regen und Schnee gerechnet, wobei die Temperaturen in den betroffenen Regionen meist zwischen 3 und 7 Grad liegen. Im Süden sind sogar Glätte und stürmischer Wind zu erwarten, was die Herausforderungen für die Athleten und Organisatoren zusätzlich verstärkt. In der Nacht zum Donnerstag werden die Niederschläge voraussichtlich weiter zunehmen, mit Schnee in höheren Lagen und teils riskanten Bedingungen, wie stern.de berichtet.
Die Wetterlage ist somit nicht nur eine Belastungsprobe für die Sportler, sondern stellt auch die gesamte Veranstaltung auf die Probe, ob die angestrebten Wettkämpfe tatsächlich stattfinden können.
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