In Klagenfurt bleibt das Eislaufen auf dem Lendkanal und dem Kreuzberglteich weiterhin untersagt. Trotz der winterlichen Temperaturen, die unter dem Gefrierpunkt liegen, ist die Eisdecke auf beiden Gewässern mit etwa acht Zentimetern noch zu dünn, um eine Freigabe zu erteilen, wie die klick-kaernten.at berichtet. Die aktuelle Eisüberprüfung wurde vom Sportamt Klagenfurt in Zusammenarbeit mit dem Eismeister des Eislaufvereins Wörthersee durchgeführt.

Auf die Gefahren wird nachdrücklich hingewiesen: Das Betreten der Eisflächen ist lebensgefährlich und deshalb strengstens verboten. Die nächste Kontrolle der Eisflächen ist für Montag, den 12. Jänner, geplant. Bis Ende dieser Woche wird keine Freigabe der Eisflächen erteilt, was auch von der meinbezirk.at bestätigt wird.

Hintergrund zur Eisbildung

Die Bildung von tragfähigem Eis ist ein zeitintensiver Prozess, der von mehreren Faktoren abhängt. Laut dem Deutschen Wetterdienst dwd.de müssen die Wassertemperaturen auf unter 4 Grad Celsius absinken, damit sich die ersten Eisflächen bilden können. Viele Gewässer frieren erst im Jänner zu, sodass Geduld gefragt ist.

Die Eisqualität kann stark variieren und hängt nicht nur von der Dicke ab, sondern auch von äußeren Einflüssen wie Wind und Niederschlag. Es wird empfohlen, stehende Gewässer ab einer Eisdicke von 15 Zentimetern und fließende Gewässer ab 20 Zentimetern zu betreten. Das Klagenfurter Gebiet, geprägt von den aktuellen Bedingungen, ist jedoch noch weit von diesen Werten entfernt.

Die zuständigen Stellen appellieren an die Vernunft der Bürger, um Unfälle und Gefahren beim Eislaufen zu vermeiden. Vor allem unter Brücken, an Zu- und Abflüssen sowie in der Nähe von Grundwasserzuflüssen ist die Eisdecke oft dünner, was zusätzliche Risiken birgt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Freizeitmöglichkeiten in Klagenfurt aktuell eingeschränkt sind, und alle Beteiligten werden dringend gebeten, die Sicherheitsvorschriften zu beachten und vorsichtig zu handeln, bis die Eisflächen endlich ausreichend tragfähig werden.