Umwelt

Triest im Aufruhr: Seilbahn-Projekt gegen Umweltschutz-Demos!

In Triest wird ein umstrittenes Seilbahnprojekt Realität, das den Hafen der Stadt mit dem Karst verbinden soll. Der Südtiroler Seilbahnbauer Leitner hat den Auftrag erhalten und plant eine Gondelbahn, die die erste ihrer Art in Italien sein wird. Mit einer Kapazität von zehn Sitzplätzen pro Kabine soll die Fahrt nur eine Viertelstunde dauern. Das Mobilitätsprojekt, das die Verkehrsbelastung im Stadtzentrum reduzieren soll, wird auf etwa 60 Millionen Euro geschätzt. Jedoch bleibt unklar, ob die Finanzierung wie ursprünglich angekündigt durch Wiederaufbaugelder aus Brüssel gesichert werden kann, wie die Kleine Zeitung berichtet.

Widerstand gegen das Projekt

Die Pläne stießen auf heftige Widerstände. Rund 4.000 Menschen demonstrierten vergangene Woche in Triest gegen die Gondelbahn und argumentierten, dass sie gravierende negative Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte. Die Protestierer fordern eine kostengünstigere und umweltfreundlichere Alternative. Ein Komitee, das gegen das Seilbahnprojekt kämpft, hat bereits über zehntausend Unterschriften gesammelt und diese nach Brüssel geschickt, um ihre Bedenken zu äußern, wie Rai News berichtet. Das Umweltministerium hat zwar die regionale Verordnung genehmigt, die letzten Verträglichkeitsprüfungen ergaben, dass das Projekt keinen signifikanten Schaden verursachen wird. Trotzdem bleibt die Skepsis unter den Bürgern hoch, die für eine Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Schmalspurbahn nach Triest-Opicina plädieren.

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Triest
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Triest, Italien
Ursache
Protest
Beste Referenz
kleinezeitung.at
Weitere Quellen
rainews.it

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