
Am Freitagabend, dem 4. April 2025, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Wels, Oberösterreich, aufgrund einer Ölspur im Stadtteil Vogelweide alarmiert. Die Ölspur wurde ursprünglich auf rund 100 Meter geschätzt, doch nach Erkundungsfahrten von Polizei und Feuerwehr stellte sich heraus, dass sie sich über eine Länge von vier Kilometern zog. Dies wurde von Fireworld und Mein Bezirk bestätigt.
Die Entdeckung der Ölspur erfolgte im Kreisverkehr an der Kreuzung Albrechtstraße und Römerstraße. Im Zuge der Ermittlungen konnte ein Fahrzeug als Verursacher im Stadtteil Neustadt identifiziert werden. Während der Bindemaßnahmen in den betroffenen Bereichen waren die Straßen zeitweise nur eingeschränkt passierbar.
Ölverschmutzungen und ihre Herausforderungen
Ölverschmutzungen stellen nicht nur eine Gefahr für Straßen dar, sondern auch für die Umwelt. Grundsätzlich erfordern die Methoden zur Bekämpfung von Ölverschmutzungen eine präzise Abwägung, da sie potenziell Gefährdungen verlagern können. Bei begrenzten Verschmutzungen kann es sinnvoll sein, das Eingreifen zu vermeiden, da natürliche Prozesse für die Zerstreuung und den Abbau des Öls sorgen. Dennoch ist in der Regel ein Eingreifen bei größeren Verschmutzungen notwendig, wie auch in der Geschichte dokumentiert. Die Bekämpfungsmethoden sind vielseitig und reichen von der Verwendung schwimmender Ölbarrieren, den sogenannten Ölsperren, bis hin zur Abpumpung von Öl durch Spezialschiffe.
Schwimmende Ölbarrieren sind dazu geeignet, die Ausbreitung von Öl auf offenen Gewässern zu verhindern. Diese Barrieren können mehrere Meter hoch sein und werden oft von zwei Fahrzeugen gezogen. Ihre Effektivität allerdings ist bei rauer See geringer, und selbst bei ruhigen Bedingungen kann lediglich eine Eindämmung von etwa 35 Prozent erreicht werden, wie Wikipedia berichtet.
Zusätzlich wird die schnelle und sichere Beförderung von Tankern sowie die Verwendung von doppelwandigen Tankern gefordert, um Sicherheitsrisiken zu minimieren. Diese Faktoren spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung zukünftiger Ölverschmutzungen.
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