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Vatikanstadt, 17. Januar 2025 – Eine besorgniserregende Nachricht erreicht die Welt: Papst Franziskus, der seit 2013 das Oberhaupt der katholischen Kirche ist, hat erneut einen Sturz erlitten. Der 88-Jährige fiel am Donnerstagmorgen in seinem Gästehaus, dem Domus Sanctae Marthae, und zog sich eine Prellung am rechten Unterarm zu. Trotz des Unfalls bleibt der Papst relativ optimistisch und führt seine Termine mit einer Unterarmschlinge fort. Vatikansprecher Matteo Bruni bestätigte, dass nichts gebrochen sei und der Arm vorsorglich ruhiggestellt wurde, wie Kathpress berichtete.
Der Vorfall ist der zweite innerhalb von sechs Wochen. Bereits im Dezember hatte sich der Papst bei einem leichten Sturz am Nachttisch einen blauen Fleck am Kinn zugezogen. Franziskus, der aufgrund seiner fortgeschrittenen Alters zunehmend auf einen Gehstock oder einen Rollstuhl angewiesen ist, sorgt sich dennoch nicht um seine Leistungsfähigkeit. "Die Kirche wird mit Kopf und Herz regiert, nicht mit den Beinen," so der Papst jüngst in einer Aussage. Dabei ist sein Gesundheitszustand seit einiger Zeit ein Thema des öffentlichen Interesses, unter anderem auch bedingt durch vorherige Operationen an Knie und Bauch, wie T-Online hinweist.
Gesundheitsfragen und zukünftige Auftritte
Trotz gesundheitlicher Herausforderungen plant Franziskus, sein straffes Programm im Heiligen Jahr fortzusetzen, das unter anderem eine Reise in die Türkei zur Feier des 1.700-jährigen Jubiläums des Konzils von Nizäa umfasst. Dabei zeigt der Papst eine bemerkenswerte Entschlossenheit, auch unter diesen Umständen weiterhin aktiv zu bleiben. Es bleibt abzuwarten, wie seine Mobilität bei kommenden öffentlichen Auftritten beeinträchtigt sein wird, besonders beim geplanten Auftritt in der italienischen Talkshow "Che tempo che fa" am Sonntag.
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