Am 28. November 2025 wurde die Umgestaltung des ersten Abschnitts der Favoritenstraße in Wien erfolgreich abgeschlossen. Der Abschnitt erstreckt sich über 400 Meter, vom Platz der Kulturen bis zur Landgutgasse. In diesem Rahmen wurden 35 neue Bäume sowie 25 Hochstammsträucher gepflanzt, was einen bedeutenden Beitrag zur Begrünung der Stadt leistet. Politiker wie Planungsstadträtin Ulli Sima, Bezirksvorsteher Marcus Franz und die NEOS Klubvorsitzende Selma Arapović haben gemeinsam den Fortschritt der Bauarbeiten verfolgt. Auch die angrenzenden Plätze, darunter der Columbusplatz und der Platz der Kulturen, wurden umgestaltet und aufgewertet.
Die geplanten Maßnahmen umfassen eine witterungsbedingte Bepflanzung für das kommende Frühjahr. Ab Anfang 2026 sollen die Umbauarbeiten bis zum Reumannplatz durch die Wiener Linien fortgesetzt werden. Im zweiten Abschnitt sind zudem weitere 60 Bäume und eine 50 Meter lange Kletterwand in der Gudrunpassage vorgesehen. Insgesamt werden mehr als 1 Kilometer Fußgängerzone begrünt und entsiegelt, was zu einer erheblichen Verbesserung des Stadtbildes und des Mikroklimas beiträgt.
Grünräume für die Stadtbewohner
Die Schaffung von Grünflächen spielt eine entscheidende Rolle für das Stadtklima. Eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hebt hervor, wie wichtig diese für den Schutz vor extremen Wetterbedingungen, die Verbesserung der Luftqualität und die Förderung des menschlichen Wohlbefindens sind. In den letzten Jahren hat Wien mithilfe von 344 Projekten bereits über 3.300 Bäume gepflanzt und fast 2.700 Sitzmöglichkeiten geschaffen. Die positiven Auswirkungen von Grünanlagen in urbanen Räumen belegen, dass eine Erhöhung des Baumbestandes um mindestens 30 Prozent extreme Hitzestunden um bis zu 64 Prozent reduzieren kann.
Dr. Somidh Saha, der die Untersuchungen leitet, erklärt, dass die Vielfalt an Baumarten entscheidend für das Wohlbefinden der Menschen ist. Antworten aus Interviews zeigen, dass viele Befragte sich an Orten mit einer hohen Baumvielfalt besonders wohlfühlen. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit, den Fokus auf eine nachhaltige Stadtentwicklung zu richten.
Wasser- und Sitzmöglichkeiten für Anwohner
Im Zuge der Umgestaltungsmaßnahmen wird auch die Schaffung von Wasserspielen und Sitzmöglichkeiten für Anwohner und Passanten stark betont. So erhält der Platz der Kulturen ein neues Wasserspiel, das mit Bodendüsen ausgestattet ist, welche zur weiteren Aufwertung des Stadtteils beitragen. Zudem sind neue Sitzgelegenheiten für die Anwohner vorgesehen, um den Aufenthaltswert der Grünflächen zu erhöhen. Um dem wachsenden Bedarf an Erholungsräumen gerecht zu werden, werden im ersten Abschnitt bereits 2.000 Quadratmeter neue Grünflächen geschaffen.
Ab 2026 sind im zweiten Abschnitt der Umbauarbeiten weitere 1.000 Quadratmeter zusätzliche Grünflächen sowie neue Bäume in der Erlachgasse und Pernerstorfergasse geplant. Zu den weiteren Highlights gehören ein Wassertisch in der Raaber-Bahn-Gasse und ein modernes Beleuchtungskonzept mit energieeffizienten LED-Lampen. Diese umfassenden Maßnahmen zielen darauf ab, die Lebensqualität in Wien zu steigern und die negativen Effekte des Klimawandels zu mildern.
Insgesamt zeigt dieses Projekt, wie wichtig eine nachhaltige Stadtentwicklung für das Wohlbefinden der Bürger ist und welche positiven Effekte die Begrünung und Aufwertung öffentlicher Plätze mit sich bringen. presse.wien.gv.at berichtet, dass … und KIT zeigt auf, dass …. Die Bedeutung der Baumvielfalt sollte jedoch nicht unterschätzt werden, wie die fortlaufenden Studien betonen.