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Mourinho nach Derby-Vorfall bestraft: Vier Spiele Sperre und Strafe!

Die hitzigen Derby-Debatten rund um das Istanbuler Stadtderby zwischen Galatasaray und Fenerbahce haben ihren Höhepunkt erreicht! Nach dem torlosen Unentschieden am Montagabend wurde Fenerbahces Trainer José Mourinho für seine umstrittenen Äußerungen diszipliniert. Der 62-Jährige wird für vier Spiele gesperrt und muss zudem eine Geldstrafe von fast 42.000 Euro zahlen, wie Krone.at berichtete. Nach dem Spiel bezeichnete Mourinho die Reservebank von Galatasaray als „wie Affen herumgesprungen“, was den türkischen Fußballverband auf den Plan rief.

Der türkische Verband, TFF, wertete Mourinhos Kommentare als klaren Verstoß gegen die „sportliche Ethik“. Dieses Urteil folgt auf die Rassismusvorwürfe, die Galatasaray gegen den Trainer erhob, und führte dazu, dass der portugiesische Coach auch die Schiedsrichterleistungen in der Türkei scharf kritisierte. Der Verband sah es jedoch als notwendig an, disziplinarische Maßnahmen zu ergreifen, um ein Zeichen gegen rassistische Äußerungen zu setzen, so ZDF.

Der Umgang mit sportlicher Ethik

Die Konsequenzen dieser Vorfälle sind für Mourinho spürbar, da er die nächsten vier Spiele von der Seitenlinie aus beobachten muss. In der Liga liegt Fenerbahce weiterhin mit sechs Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Galatasaray. Während Mourinho argwöhnisch auf die Äußerungen hinweist, die seiner Meinung nach „aus dem Kontext gerissen“ wurden, hat der Verband ein deutliches Zeichen gesetzt: Rassismus hat im Sport keinen Platz. Ein schwieriger Moment für den einst gefeierten Trainer, der sich im öffentlichen Raum einer kritischen Sichtweise stellen muss.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Rassismus
In welchen Regionen?
Istanbul
Genauer Ort bekannt?
Istanbul, Türkei
Sachschaden
42000 € Schaden
Ursache
Verstoß gegen sportliche Ethik
Beste Referenz
krone.at
Weitere Quellen
zdf.de

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