Am 13. Februar 2026, während der Olympischen Winterspiele in Milano Cortina, wurde ein entscheidender Moment für die österreichischen Snowboarder Alessandro Hämmerle und Jakob Dusek eingeläutet. Hämmerle, der vor kurzem seinen Olympiasieg im Snowboard-Cross erfolgreich verteidigte, spürt die Strapazen der vergangenen Tage. In einem Interview gab er zu, dass sein Gesundheitszustand ungewiss ist. Besonders die Teilnahme am bevorstehenden Mixed-Bewerb mit Pia Zerkhold steht auf der Kippe, da Hämmerle konkret äußerte, dass „das Bett ruft“ und er ebenfalls mental und körperlich gefordert ist. Dusek hingegen plant, die Feierlichkeiten nach seiner ersten Olympia-Medaille in vollen Zügen zu genießen. Er rechnet nicht mit einem Start am Sonntag und trat in der Zwischenzeit beim „Bewerb nach dem Bewerb“ auf.

In dieser olympischen Woche hat Hämmerle nicht nur individuelle Herausforderungen zu meistern. Die letzte Woche war besonders psychologisch herausfordernd für ihn, da er mit gesundheitlichen Beschwerden kämpfte. Dennoch konnte er im Finale eine starke Leistung zeigen und setzte die entscheidende Attacke für den Sieg. Hämmerle bezeichnete den Wettkampf als einen „echten Kampf“ und ist nun stolzer doppelter Olympiasieger. Er spricht davon, dass dieser Moment für ihn noch bedeutender ist als der letzte Olympiasieg, da er ihn mit seinen Freunden und seiner Familie teilen konnte.

Pläne für die Zukunft

Hämmerle hat ambitionierte Pläne für die Zukunft. Er plant, mindestens ein weiteres Jahr aktiv im Snowboard-Sport zu bleiben, mit einem klaren Ziel: der Weltmeisterschaft 2027 in Montafon. Die Olympischen Spiele 2026 könnten jedoch seine letzten sein, was ihn zum Nachdenken über das Leben nach dem Sport anregt. Er hat 2021 ein Fernstudium mit einem Master of Business Administration (MBA) abgeschlossen und betont, dass er noch keine konkreten Pläne hat, aber einen Fuß ins Leben nach dem Sport setzen möchte.

Beide Athleten haben im Wettkampf ihren ersten Medaillengewinn bei Olympischen Spielen gefeiert. Hämmerle und Dusek genießen den Support ihrer Familien, Freunde und Fanclubs, was sich im Applaus während der Festlichkeiten widerspiegelt. Zudem ist der Olympische Wettbewerb für Athleten nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch eine immense mentale Herausforderung. Externe Unterstützung, wie sie sportpsychologische Coaches bieten, ist für ihre Leistungsfähigkeit von großer Bedeutung. Athleten, wie Hämmerle und Dusek, profitieren von der Stabilisierung bewährter Strategien und dem Umgang mit dem Druck der Spiele.

Die Olympischen Winterspiele 2026 finden vom 6. bis 22. Februar in Italien statt und bieten Athleten die Möglichkeit, sich sowohl sportlich als auch mental weiterzuentwickeln. Der Druck erhöht sich merklich, und die Herausforderungen, die damit einhergehen, verlangen nach einem starken Team um jeden Athleten. Dr. Kai Engbert und Dr. Tom Kossak, die seit Jahren Spitzenverbände unterstützen, betonen die Wichtigkeit der mentalen Vorbereitung, um mit den hohen Erwartungen umgehen zu können.

Insgesamt hat sich für Hämmerle ein Traum erfüllt, auch wenn die nächsten Tage entscheidend für seine weitere Leistung sein könnten.