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Der „harte Hund“ und sein doppeltes Leben: Vom Handball zum Friedhof!

Ein bemerkenswerter Fall von Berufung und Unkonventionellem verbindet den talentierten Handballspieler Romas Kirveliavicius und seinen faszinierenden Nebenjob als Friedhofswart und Totengräber. Der gebürtige Litauer, der seit 2008 in der HLA aktiv ist und mittlerweile 36 Jahre alt ist, spielt eine Schlüsselrolle als Abwehrchef der Handballmannschaft Jags Vöslau. Die tiefe Verbindung zu seinem handwerklichen Beruf auf dem Friedhof Gainfarn zeigt, dass es bei Kirveliavicius weit mehr als nur um den Sport geht. Er bleibt seinen Wurzeln treu und beweist, dass auch in Leben und Tod eine besondere Würde herrscht, wie die Krone berichtet.

In einer ganz anderen Zeit und Welt beleuchtet eine neue Studie die bedeutende Rolle von Hunden im antiken Rom. Das Buch „Hunde in der römischen Antike“ beschäftigt sich intensiv mit dem Lebensumfeld dieser Tiere, basierend auf historischen und archäologischen Quellen. Es deckt die Vielfalt der über achtzig dokumentierten Hunderassen und deren bedeutende Funktionen ab, darunter als Wächter, Hirten, Jagd- und Haustiere. Zudem wird erstmals ein aktualisierter Katalog der Hundenamen vorgestellt, der rund sechzig neue Einträge enthält, wie die Archaeopress berichtet. Die tiefen emotionalen Bindungen der alten Römer zu ihren Hunden werden durch die Analyse antiker Grabsteine und Gedichte zum Ausdruck gebracht. Auch die Verwendung von Hunden in religiösen Ritualen und deren wirtschaftlicher Nutzen wird thematisiert, was zeigt, dass sie im Alltag der Menschen unentbehrlich waren. Von der Zucht bis zur Fürsorge für kranke oder alte Tiere wird ein umfassendes Bild der Hundehaltung im antiken Rom gezeichnet.

Eine Verbindung zwischen Beruf und Geschichte

Sowohl der Handballspieler Kirveliavicius als auch die Hundestudie zeigen exemplarisch, wie menschliche Berufe und tierische Begleiter in verschiedenen Epochen miteinander verwoben sind. Der Totengräber und der sportliche Abwehrchef verkörpern ein zeitgenössisches Bild von Tradition und Verantwortung, während das Buch über Hunde nicht nur den Stellenwert dieser Tiere, sondern auch den emotionalen und sozialen Kontext der Menschen im antiken Rom dokumentiert. Diese Aspekte zusammen zu betrachten, offenbart die kontinuierliche Relevanz von Berufen und Begleitern in allen Facetten des Lebens.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Gainfarn, Österreich
Beste Referenz
krone.at
Weitere Quellen
archaeopress.com

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