ÖFB-Frauen im Kader-Kampf: Taktik gegen Tschechien im Play-off!
Österreichs Frauen-Nationalteam strebt in den Play-offs gegen Tschechien den Verbleib in der Nations League an, trotz Verletzungen.

ÖFB-Frauen im Kader-Kampf: Taktik gegen Tschechien im Play-off!
Am 23. Oktober 2025 stehen sich die österreichischen Frauenfußball-Nationalmannschaft und das Team Tschechiens in einem entscheidenden Play-off-Duell um den Verbleib in der höchsten Liga A der UEFA Women’s Nations League gegenüber. Das Hinspiel findet am Freitag um 17:30 Uhr in Uherske Hradiste statt, live übertragen auf ORF1. Ziel des ÖFB-Teams ist es, die Gruppenphase ohne Abstieg zu überstehen und sich somit einen leichteren Weg in der WM-Qualifikation zu sichern.
ÖFB-Teamchef Alexander Schriebl äußert sich trotz der Abwesenheit von fünf verletzten Spielerinnen optimistisch. Zu den verletzten Akteurinnen gehören Barbara Dunst, Lilli Purtscheller, Sarah Zadrazil, Marie-Therese Höbinger und Manuela Zinsberger. Schriebl glaubt, dass die Mannschaft, die aktuelle Nummer 19 der Welt, in der Lage ist, Stärke zu zeigen, abhängig von ihrer Leistung auf dem Spielfeld. Mariella El Sherif, die Torhüterin von Werder Bremen, wird im Kasten stehen und Sarah Puntigam wird die verletzte Zadrazil im Mittelfeld ersetzen.
Starke Konkurrenz und Spielanalyse
Tschechien, derzeit auf Platz 31 der Welt, bietet eine solide Herausforderung, auch wenn das Team keinen herausragenden Topstar in seinen Reihen hat. Die Spielerinnen kommen größtenteils aus der eigenen Liga und zeichnen sich durch Zweikampfstärke aus. Puntigam erwartet eine intensive, körperbetonte Partie, die zahlreiche lange Bälle beinhalten dürfte. Die mentale Balance wird als entscheidend erachtet, um dem Druck im Spiel standzuhalten.
Ein Rückblick auf die aktuelle Situation im Frauenfußball zeigt, dass Verletzungen ein konstantes Problem darstellen. Hélène Maystre von der EHSM führt eine Studie durch, die untersucht, wie alltägliche Belastungen das Verletzungsrisiko von Spielerinnen beeinflussen können. Die Ergebnisse zeigen, dass die Stressfaktoren, die Spielerinnen in ihrem Alltag bewältigen müssen, sich deutlich von denjenigen im Männerfußball unterscheiden. Diese Situation wird in der aktuellen Spielzeit besondere Beachtung erfordern, da Verletzungen oft saisonalen Charakter haben, vor allem zu Beginn oder am Ende intensiver Spielphasen.
Teamarbeit und Rückkehr von Schlüsselspielern
Die Rückkehr von Katharina Naschenweng ins Team bietet Schriebl zusätzliche Alternativen, die zur Kompensation der verletzten Leistungsträger nötig sind. Der Teamchef betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit, um die Abwesenheiten bestmöglich zu kompensieren. Das Rückspiel findet am Dienstag um 18:00 Uhr in der Generali-Arena statt, wo sich das ÖFB-Team erneut beweisen kann.
Die Entwicklung im Frauenfußball erfordert ständige Anpassungen, sowohl im Training als auch in der medizinischen Betreuung. Maystre plant, am 2. Juli 2025 bei der Women’s Euro live vor Ort zu sein, um weitere Einblicke in die besonderen Herausforderungen im weiblichen Wettbewerb zu erhalten. Es bleibt abzuwarten, wie sich das ÖFB-Team unter den gegebenen Bedingungen schlagen wird.
Für weitere Informationen zu den anstehenden Spielen und Statistiken besuchen Sie kicker.de.
Zusätzliche Einblicke in die Verletzungsforschung im Frauenfußball erhalten Sie auf bfh.ch.
Für eine detaillierte Berichterstattung über das bevorstehende Match lesen Sie auf laola1.at.