In der Nacht zum 1. Februar 2026 kam es in einem Wohnblock in Veitsau, Gemeinde Berndorf, zu einem Kellerbrand, der mehrere Feuerwehren in Alarmbereitschaft versetzte. Um 02:42 Uhr erhielt die Feuerwehr einen Notruf, der Rauch und Flammen im Kellergeschoß meldete. Gemäß fireworld.at alarmierten die Einsatzkräfte die Freiwilligen Feuerwehren Veitsau, Berndorf-Stadt, St. Veit/Triesting und Pottenstein (Alarmstufe B3).
Die ersten Tanklöschfahrzeuge trafen schnell am Einsatzort ein. Bei ihrem Eintreffen drang dicker Rauch aus dem Keller des Wohnblocks. Unter der Leitung von Oberbrandinspektor Stefan Wagenhofer wurde umgehend eine Rauchentlüftungsanlage eingerichtet, und ein Atemschutztrupp begann mit der Evakuierung der Bewohner. Viele Menschen waren zu diesem späten Zeitpunkt im Schlaf und wurden hastig aus ihren Wohnungen geholt.
Rettungsmaßnahmen und Evakuierung
Wie noen.at berichtet, wurde der Brandherd schnell lokalisiert und die Brandbekämpfung sofort eingeleitet. Um den betroffenen Bewohnern zu helfen, richteten Feuerwehren und das Rote Kreuz einen sogenannten Atemschutzsammelplatz ein, wo die evakuierten Personen betreut wurden. Viele warteten in den Einsatzfahrzeugen, eingehüllt in Decken, da die Temperaturen in der Nacht eiskalt waren.
Dank der schnellen und koordinierten Maßnahmen der Einsatzkräfte konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Glutnester wurden mit Hilfe von Wärmebildkameras aufgespürt und abgelöscht. Nach der Belüftung des Gebäudes stellte sich heraus, dass keine bedenklichen CO-Werte mehr vorhanden waren, sodass die Bewohner unverletzt in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
Aktuelle Zahlen zu Wohnungbränden
Weltweit zeigt die deutsche Brandstatistik von der vfdb, dass Küchen der häufigste Ort für Brände sind und in Wohngebäuden beinahe die Hälfte aller Brände ausmachen. Aufgrund der Umstände um Mitternacht und des schnellen Eintreffens der Feuerwehr wird betont, dass eine rasche Entdeckung des Brandes entscheidend war, um einen größeren Schaden zu verhindern. Brandrat Rudolf Hafellner wies auf die Wichtigkeit der schnellen Reaktion hin, die letztlich zu einem glimpflichen Ende führte.
Die genaue Brandursache und die Schadenshöhe sind derzeit noch unklar. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten rückten vier Feuerwehren mit insgesamt 12 Fahrzeugen und 70 Mitgliedern wieder in ihre Standorte ein. Der Vorfall weckt das Bewusstsein für die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen gegen Brände in Wohnanlagen.