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Alarmierende Sicherheitsstudie 2025: Kriminalität bedroht Österreichs Handel!

Die neue Sicherheitsstudie 2025, die vom Handelsverband in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Inneres (BMI) und dem Bundeskriminalamt (BK) durchgeführt wurde, zeigt alarmierende Ergebnisse: 86 Prozent der österreichischen Händler berichten von Erfahrungen mit Kriminalität in ihren Geschäften, von denen 42 Prozent mehrfach betroffen waren. Jedes Jahr entstehen durch Ladendiebstähle Schäden von über 500 Millionen Euro, was mehr als 0,6 Prozent des Gesamtumsatzes des Einzelhandels ausmacht. Innenminister Gerhard Karner betont, dass die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz zwar neue Möglichkeiten bieten, aber auch die Bedrohung durch Cyberkriminalität wesentlich wächst, die für viele Händler ein ernstes Risiko darstellt. Laut der Studie sind Phishing (63 Prozent), Malware-Angriffe (56 Prozent) und Botnetze (23 Prozent) die häufigsten Formen der Cyberkriminalität im Handel.

Einkaufserlebnis und Sicherheitsmaßnahmen

Obwohl die Kriminalität im stationären Handel und online steigt, äußern die Österreicher ein positives Gefühl bezüglich der Sicherheit beim Einkaufen: Der durchschnittliche Sicherheitswert im Einzelhandel wird mit 83 von 100 Punkten bewertet. Sicherheitssysteme wie Warensicherung werden von 93 Prozent der Kunden erkannt, wobei die meisten diese als wenig störend empfinden. Zu den häufigsten Delikten zählen Ladendiebstahl (91 Prozent der Händler betroffen), die Bezahlung mit Falschgeld (45 Prozent) und klassische Einbrüche (42 Prozent). Um diese Bedrohungen abzuwenden, nutzen viele Händler Schutzmaßnahmen wie den Verschluss von Betriebsräumen (53 Prozent) und Schulungen für Mitarbeiter (47 Prozent). Auch im Onlinehandel wurden 64 Prozent der Shops von Cybercrime und Bestellbetrug betroffen, was die Wichtigkeit von Investitionen in Sicherheitsmaßnahmen unterstreicht, wie Rainer Will vom Handelsverband erklärt.

Die Sicherheitsstudie 2025 beleuchtet auch, dass 27 Prozent der Konsumenten bereits Opfer betrügerischer Online-Shops wurden. Besonders betroffen zeigen sich die Branchen Mode, Elektronik sowie Reisen. Um das Vertrauen der Kunden zu stärken, setzen immer mehr Onlinehändler auf sichere Zahlungsmethoden wie Kreditkarten (in 84 Prozent der Shops akzeptiert) und investieren intensiver in die IT-Sicherheit. Zudem wird auf Initiativen wie „Gemeinsam Sicher beim Einkaufen“ gesetzt, um Händler wie Kunden besser zu schützen. Dies zeigt auf, dass neben der Ermittlung auch präventive Maßnahmen im Kampf gegen die Kriminalität von höchster Dringlichkeit sind. Die vollständigen Ergebnisse der Sicherheitsstudie 2025 sind auf medianet.at einsehbar, wo die aktuelle Lage umfassend diskutiert wird.

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Details zur Meldung
Was ist passiert?
Ladendiebstahl, Cyberkriminalität
In welchen Regionen?
Wien
Genauer Ort bekannt?
Wien, Österreich
Sachschaden
500000000 € Schaden
Beste Referenz
5min.at
Weitere Quellen
medianet.at

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