US-Drohnen über Gaza: USA und Israel in neuer Spannungsbogen!

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US-Drohnen überwachen die Waffenruhe im Gazastreifen. Koordinationszentrum in Israel sichert humanitäre Hilfe seit dem 25.10.2025.

US-Drohnen überwachen die Waffenruhe im Gazastreifen. Koordinationszentrum in Israel sichert humanitäre Hilfe seit dem 25.10.2025.
US-Drohnen überwachen die Waffenruhe im Gazastreifen. Koordinationszentrum in Israel sichert humanitäre Hilfe seit dem 25.10.2025.

US-Drohnen über Gaza: USA und Israel in neuer Spannungsbogen!

Am 25. Oktober 2025 setzen die USA Drohnen zur Überwachung der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen ein. Wie Kleine Zeitung berichtet, geschieht dies im Rahmen eines Koordinationszentrums, das im Süden Israels eingerichtet wurde. Dieses Zentrum kontrolliert seit der vergangenen Woche die Einhaltung der Waffenruhe und organisiert zudem humanitäre sowie logistische Hilfe für die Menschen im Gazastreifen. Die USA, Katar und Ägypten haben diese Waffenruhe vermittelt, wobei die USA die Schlüsselrolle als wichtigster Verbündeter Israels übernehmen.

Der Einsatz der Drohnen, der auf Berichte von der „New York Times“ basiert, erfolgt mit Einverständnis der israelischen Regierung. Dennoch gibt es Zweifel an der Einhaltung der Absprachen zur Beendigung des Konflikts. US-Regierungsquellen äußern sich skeptisch bezüglich des israelischen Verhaltens, während israelische Regierungsvertreter den Drohneneinsatz als ungewöhnlich betrachten.

US-amerikanische Militärsituation

Daniel B. Shapiro, ehemaliger US-Diplomat, kommentiert den Drohneneinsatz als übergriffig und weist auf das Fehlen von uneingeschränkter Transparenz und Vertrauen zwischen Israel und den USA hin. Es ist offensichtlich, dass diese Drohnen nicht nur zur Überwachung dienen, sondern auch eine eigene Lageeinschätzung der USA anstreben, um potenzielle Unstimmigkeiten zwischen den Regierungen zu adressieren. Weder das US-Verteidigungsministerium noch das israelische Militär haben sich bislang zu den jüngsten Recherchen geäußert.

In der Region bleibt die Lage angespannt. Berichten zufolge, wie von Stern festgestellt, wurden vier Rettungskräfte im Süden des Libanon durch israelischen Beschuss verletzt, während sie einen Einsatz durchführten. Diese Rettungskräfte gehören zur Risala Scout Vereinigung, die eng mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz verbunden ist. Es wird behauptet, eine israelische Drohne habe absichtlich zwei der Fahrzeuge angegriffen, was von der israelischen Armee jedoch als gezielte Maßnahme gegen eine „terroristische Zelle“ bezeichnet wurde.

Die Situation verdeutlicht die komplexen und oft angespannten Beziehungen in der Region. Die fortgesetzte militärische Präsenz und der Einsatz von Technologie wie Drohnen sind Teil eines gefährlichen Spiels, das weitreichende Folgen für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen haben könnte.