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Regierungsbank im Nationalrat: Neue Sessel für die Minister stehen bereit!

Am Donnerstagvormittag wurde klar, dass die Regierungsbank im Nationalrat nicht ausreichend Plätze für die neu formierte Bundesregierung bieten kann. Statt der benötigten 21 Plätze standen nur 18 Stühle zur Verfügung, die zudem sehr eng beieinander aufgestellt waren. Diese Situation stellte ein ernsthaftes Problem dar, da die Regierungserklärung bereits für nächste Woche anberaumt ist. Doch die Lösung ist in Sicht: Mitarbeiter des Hauses begannen umgehend mit der Umgestaltung, um neue, schmalere Sessel einzuführen, wie vol.at berichtete.

Diese Umstellung ist erforderlich, da die zukünftige ÖVP-SPÖ-Neos-Koalition insgesamt 14 Minister und Ministerinnen sowie sieben Staatssekretariate umfasst. Die SPÖ und die ÖVP werden je sechs Ressorts besetzen, während die NEOS zwei erhalten. Die Einsetzung der Staatssekretäre wird sich ebenfalls aufteilen; drei von der ÖVP, drei von der SPÖ und eines von den NEOS, wie nachrichten.at erläuternd feststellte. Die konkreten Personalien sollen in den Parteigremien der SPÖ und ÖVP am Freitag sowie in der NEOS-Mitgliederversammlung am Sonntag finalisiert werden. Die Parteichefs verteidigten die personellen Entscheidungen trotz der angespannten finanziellen Lage und verwiesen auf die vielfältigen Herausforderungen, die die neue Regierung sofort angehen muss, darunter Klimaschutz und Integration.

Mit der Anordnung der neuen Sessel wird dafür gesorgt, dass bei der bevorstehenden Sitzung genug Platz für die Ministerien vorhanden ist und die Regierungsbank dem durch diverse Herausforderungen bedingten neuen Anforderungsprofil gerecht wird. Damit wird sichergestellt, dass sowohl die Minister wie auch die Staatssekretäre am kommenden Dienstag problemlos Platz finden werden.

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vol.at
Weitere Quellen
nachrichten.at

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