Am 2. Februar 2026 wurden die ersten Gewinner der diesjährigen Grammy Awards bekannt gegeben, bevor die offizielle Zeremonie stattfand. Lady Gaga wurde mit dem Grammy für die Beste Dance-Pop-Aufnahme für ihren Elektropop-Hit „Abracadabra“ ausgezeichnet. Kendrick Lamar erhielt den Grammy für das beste Rap-Album mit seinem Werk „GNX“. Auch Bad Bunny wurde für das „Beste Música Urbana Album“ geehrt und kritisierte während seiner Dankesrede die US-Einwanderungspolitik der Regierung von Präsident Donald Trump.

In einer leidenschaftlichen Ansprache forderte Bad Bunny: „Bevor ich Gott danke, sage ich: ICE raus!“ und wurde dafür mit Standing Ovations belohnt. Er setzte ein klares Zeichen für die Menschlichkeit und Identität der Einwanderer in den USA, indem er sagte: „Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Außerirdischen, wir sind Menschen, und wir sind Amerikaner.“ Diese Botschaft fand ebenfalls Gehör bei Olivia Dean, die den Grammy als beste Nachwuchskünstlerin erhielt und auf die Bedeutung von Mut und Vielfalt hinwies, während sie ihre eigene Familiengeschichte erzählte, in der ein Großelternteil Einwanderer war.

Starke Stimmen für Einwanderer

Olivia Dean stellte klar, dass Einwanderer einen wesentlichen Beitrag zur Gesellschaft leisten und gefeiert werden sollten. Ihre Dankesrede spiegelte die gegenwärtige Tendenz in der Musikindustrie wider, soziale und politische Themen anzusprechen. Sie setzte sich in der Kategorie beste Nachwuchskünstler gegen Leon Thomas, Alex Warren und Lola Young durch. Dies zeigt, wie wichtig das Thema Einwanderung für die Künstler der heutigen Zeit ist.

In einem weiteren Moment der Bedeutung, nahm Nick Waterhouse, Co-Produzent von Jon Batiste’s „BIG MONEY“, den Grammy für das beste Americana-Album im Namen von Batiste entgegen. In seiner Botschaft betonte Batiste die Wichtigkeit, dass echte Musiker gemeinsam in einem Raum spielen, und forderte dazu auf, die Menschlichkeit in der Musik zu schützen. Waterhouse schloss seine Rede ebenfalls mit einer Botschaft der Unterstützung für Einwanderer und unterstrich, dass die USA ein Land von Einwanderern sind.

Die Grammy Awards wurden 2026 zum 68. Mal verliehen, wobei rund 13.000 Mitglieder der Recording Academy über die Preisträger entschieden. Die Mischung aus Ehrungen und politischen Botschaften machte diese Veranstaltung besonders bemerkenswert und setzt einen Anreiz für zukünftige Generationen von Künstlern, sich ebenfalls klar zu positionieren und auszudrücken. Komiker Trevor Noah, der die Zeremonie moderierte, kündigte an, dass dies seine letzte Moderation der Gala sei, um ein Beispiel für Amtszeitbegrenzungen zu setzen.

Die diesjährigen Grammy-Preisträger zeigen nicht nur musikalische Exzellenz, sondern auch einen klaren gesellschaftlichen Puls, der die Herausforderungen und die Stärke der Einwanderergemeinschaft in den Vereinigten Staaten reflektiert. Diesen Geist der Unterstützung und des Wandels wollen die Künstler in ihren kommenden Werken weitertragen.

Für detaillierte Berichterstattung zu den Grammy-Gewinnern besuchen Sie Kleine Zeitung, NBC News und IT-Boltwise.