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Am Montag, dem 3. März 2025, findet um 10 Uhr MEZ eine bedeutende Pressekonferenz mit dem Freiheitlichen Bauern NÖ Obmann Peter Schmiedlechner und dem Agrar-Experten Dr. Arthur Kroismayr statt. Unter dem Motto „Der Bauer zuerst! Zeit für die rot-weiss-rote Wende in der Agrarpolitik“ wird in der FPÖ-Niederösterreich Landesgeschäftsstelle in Sankt Pölten über die aktuellen Herausforderungen und notwendigen Veränderungen in der Landwirtschaft diskutiert. Die Teilnehmer sind gespannt auf die Vorschläge und Ideen, die zur Verbesserung der Situation der heimischen Bauern beitragen könnten, wie es in einer Mitteilung von APA-OTS hervorgeht.
Ein zentrales Thema, das Peter Schmiedlechner im Interview mit krone.tv ansprach, sind die drückenden Auflagen und Richtlinien, die die Landwirte stark belasten. Schmiedlechner äußerte sich besorgt darüber, dass immer mehr Betriebe schließen müssen und die wirtschaftliche Lage der Bauern zunehmend prekär wird. Trotz der Blockadehaltung der aktuellen Regierung sieht er eine dringende Notwendigkeit für grundlegende Reformen in der Politik, kritisiert jedoch vehement die bisherigen Maßnahmen und die Rolle der ÖVP, die seit 40 Jahren den Landwirtschaftsminister stellt. „Das ist ein nichtssagendes Papier“, betont er zu den jüngsten Koalitionsabkommen und hebt hervor, dass die Probleme der Landwirte nicht gelöst werden, sondern es geht einfach so weiter wie bisher. Die Landwirte wissen oft nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen begleichen sollen, was auf eine alarmierende Entwicklung hinweist.
Herausforderungen für die Landwirtschaft
Schmiedlechner warnt, dass die immer komplexer werdenden Regelungen und der Druck von oben die Existenzgrundlage vieler Betriebe gefährden. Er sieht in der gelebten Realität der Landwirte eine klare Kluft zwischen politischer Rhetorik und tatsächlichen Herausforderungen. „Die Volkspartei hat die Wähler verraten“, sagt er und stellt in den Raum, dass die Unzufriedenheit bei den nächsten Wahlen deutlich zutage treten wird. Die kommenden Gespräche auf der Pressekonferenz könnten Wegweiser für eine rot-weiß-rote Wende in der Agrarpolitik werden, um endlich wieder zu passenden Lösungen zu kommen.
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