
In Bad Tölz ist die 78-jährige Anna R. auf der verzweifelten Suche nach einer geeigneten, bezahlbaren und vor allem barrierefreien Wohnung. Aufgrund schwerer gesundheitlicher Einschränkungen, die ihre Mobilität stark beeinträchtigen, benötigt sie dringend Unterstützung. „Mein Kopf ist noch klar, aber mein Körper ist kaputt“, äußert sie. Ihr derzeitiges Zuhause im zweiten Obergeschoss bereitet ihr zunehmend Schwierigkeiten, da sie bei den Treppen Pausen einlegen muss. Mit einer Diagnose von 80 Prozent Schwerbehinderung und täglich 14 Medikamenten sieht sie sich in ständiger Sorge, bald auf der Straße zu stehen, falls sie ihre Wohnung verlieren sollte, wie Merkur berichtet.
Anna R. kämpft seit vielen Jahren gegen die widrigen Umstände ihres Lebens. Ihre traumatische Kindheit und die Herausforderungen als Alleinstehende nach dem Tod ihres Mannes führen sie nun in eine ausweglose Situation. Trotz zahlreicher Rückschläge gibt sie nicht auf. Gemeinsam mit der Caritas hat sie nach Sozialwohnungen Ausschau gehalten, jedoch erhält sie aufgrund ihres Einkommens keinen Wohnberechtigungsschein, wodurch ihre Suche erschwert wird. Umso mehr betont sie die Notwendigkeit einer barrierefreien Wohnung: „Eine Dusche, die nicht in einer Badewanne ist, ist für mich unerlässlich“, erklärt sie, ebenfalls im Kontext der Herausforderungen, die ältere Menschen bei der Wohnungssuche erleben, so wie es auch in einem Ratgeber auf Seniorentreff hervorgehoben wird.
Insgesamt ist die Suche nach einer seniorengerechten Wohnung für viele Menschen entscheidend, um ein selbstbestimmtes Leben im Alter führen zu können. Es ist wichtig, dass solche Wohnungen nicht nur physisch barrierefrei, sondern auch optimal gelegen sind, um bei täglichen Erledigungen wie Arztbesuchen oder Einkäufen Unterstützung zu bieten. Anna R. hofft, dass sie trotz aller Widrigkeiten eine Lösung für ihre Wohnsituation findet, um die verbleibenden Jahre in Würde leben zu können.
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