Schock für Verbraucher: Shrinkflation trifft Magnum und Vitamin Water!

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Die Kleine Zeitung berichtet über die Auswirkungen von Shrinkflation auf Verbraucher: Preissteigerungen durch reduzierte Produktmengen und fragwürdige Zutaten.

Die Kleine Zeitung berichtet über die Auswirkungen von Shrinkflation auf Verbraucher: Preissteigerungen durch reduzierte Produktmengen und fragwürdige Zutaten.
Die Kleine Zeitung berichtet über die Auswirkungen von Shrinkflation auf Verbraucher: Preissteigerungen durch reduzierte Produktmengen und fragwürdige Zutaten.

Schock für Verbraucher: Shrinkflation trifft Magnum und Vitamin Water!

Die Diskussion über versteckte Preiserhöhungen im Lebensmittelsektor gewinnt zunehmend an Bedeutung. Heute, am 11. November 2025, wurde das Magnum-Mandel-Eis zum „Konsum-Ente 2025“ gewählt. Dies geschah im Rahmen einer Abstimmung, an der 14.634 Personen teilgenommen haben, die online auf der Plattform Lebensmittel-Check ihre Stimmen abgeben konnten. Das beliebte Stieleis ist ein eindrückliches Beispiel für die Phänomene der „Shrinkflation“ und „Skimpflation“. Dies berichten die Kleine Zeitung.

Im Mittelpunkt der Kritik steht die Reduzierung der Füllmenge des Produkts. Das Magnum-Mandel-Eis wurde um zehn Milliliter verkleinert, sodass eine 4er-Packung nun 400 statt 440 Milliliter umfasst. Überraschend ist, dass die Preissteigerung gleichzeitig um 14 Prozent zugenommen hat. Der Begriff „Shrinkflation“ beschreibt versteckte Inflation, bei der die Menge oder Größe eines Produkts verringert wird, ohne dass sich der Preis ändert. Fast 20 % der rund 650 Meldungen auf der Plattform Lebensmittelcheck in diesem Jahr beziehen sich auf solche Preisveränderungen durch Gewichtsreduktion oder Veränderungen in der Zutatenliste, wie die Lebensmittelklarheit berichtet.

Verbraucherinnen und Verbraucher unter Druck

Die steigenden Lebensmittelpreise belasten viele Verbraucher:innen. Studien zeigen, dass 81 % der Befragten sich durch versteckte Preiserhöhungen wie Shrinkflation getäuscht fühlen. Fast 90 % der Menschen fordern klare Hinweise auf Verpackungen, um derartige Tricks zu erkennen. Hersteller nutzen oft „Sparmaßnahmen“ in Form von geringeren Füllmengen oder einer Änderung der Produktqualität, um Preissteigerungen zu umgehen. Diese Veränderungen fallen häufig erst beim Einkaufen oder zu Hause auf, was bei den Konsumenten für Verdruss sorgt.

Ein weiteres Beispiel für irreführende Produktgestaltung ist das Billa Vitamin Water Himbeere, das hauptsächlich aus Wasser sowie 25 Gramm Zucker pro 0,5-Liter-Flasche besteht, was etwa sieben Stück Würfelzucker entspricht. Während das Getränk den Namen Himbeere trägt, kommen Himbeeren nicht in der Zutatenliste vor. Die Farbe des Getränks wird durch Lebensmittelkonzentrate aus Süßkartoffel, Apfel, Rettich und Kirsche erzeugt.

Besonderheiten und weitere Beispiele

Ein weiteres irreführendes Produkt ist der Mars Protein Riegel, der 50 Gramm wiegt und 18 Gramm Zucker enthält. Der Preis des Riegels liegt etwa 80 % höher als der eines herkömmlichen Mars-Riegels, was ihn als Süßigkeit und nicht als gesunde Zwischenmahlzeit erscheinen lässt. Diese Beispiele weisen darauf hin, dass Verbraucher:innen wachsam sein sollten und dass eine gesetzliche Regelung zur Kennzeichnung solcher Veränderungen diskutiert wird, jedoch bislang keine konkreten Schritte unternommen wurden.

Zusammenfassend ist es für Konsumenten ratsam, Produkte genau zu betrachten und sich über die Inhaltsstoffe und Mengen zu informieren. Die Plattform Lebensmittelcheck ermöglicht es, irreführende Produkte zu melden und bin ich erstaunt, wie viele Verbraucher von diesen versteckten Preiserhöhungen betroffen sind. Die Dialoge über eine verbesserte Kennzeichnung solcher Produkte werden zwar geführt, aber konkrete gesetzliche Änderungen stehen bislang aus, was die Diskussion weiterhin spannend macht.