
Apple hat die Produktion seiner Mixed-Reality-Brille Vision Pro aufgrund der sinkenden Nachfrage vorübergehend eingestellt. Laut Berichten von "oe24" wurde diese Entscheidung um den Jahreswechsel getroffen, nachdem die Verkaufszahlen seit dem Markteintritt im Februar 2024 kontinuierlich zurückgingen. Die Brille, die zu einem Preis von 3.999 Euro angeboten wurde, wird von Experten als zu schwer und mit begrenzten Anwendungsmöglichkeiten kritisiert. Es wird vermutet, dass die Lagerbestände ausreichend sind, um die Nachfrage bis zur möglichen Einführung eines Nachfolgemodells zu decken.
Die Entscheidung zur Produktionsstopp wurde auch durch die Analyse der Marktinteressen und die hohe Preisstruktur beeinflusst, so berichtet "techworm.net". Apple hatte im Laufe des Jahres 2024 die Produktion schrittweise reduziert und schließlich die Fertigung im November eingestellt. Gleichzeitig wurden bei Luxshare, dem Unternehmen, das die Brille assembliert, die Produktionsraten drastisch gesenkt. Es wird angenommen, dass Apple eine strategische Entscheidung getroffen hat, um die Lagerbestände zu verwalten und einen Überschuss zu vermeiden. Obwohl Apple die Produktionslinien für die Vision Pro nicht ganz eingestellt hat, ist die Wahrscheinlichkeit eines Wiederanlaufs äußerst gering, angesichts der schwachen Verkaufszahlen und des geringen Interesses an dem Gerät.
Der Tech-Gigant plant jedoch, seine Strategie für Mixed-Reality-Geräte neu zu orientieren. Gerüchte besagen, dass die Arbeiten an einer kostengünstigeren Version der Vision Pro, die möglicherweise bis 2027 auf den Markt kommt, priorisiert werden. Diese soll zu einem Preis von etwa 1.500 Dollar angeboten werden und eine größere Zielgruppe ansprechen. Die Verzögerung der Entwicklung des zweiten Modells der Vision Pro verdeutlicht Apples Fokus auf erschwinglichere Optionen, während gleichzeitig ein mögliches Update für die erste Generation mit verbesserter Technik und erweiterten Funktionen in Betracht gezogen wird, so Berichte von "MacRumors".
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