Am 10. Februar 2026 ereignete sich ein schwerer Unfall auf der L89 in Purgstall, Niederösterreich, als eine Lenkerin einem Wildtier auswich und dabei von der Fahrbahn abkam. Der Vorfall passierte um 19:16 Uhr, was zur Alarmierung der Feuerwehr Purgstall zur Fahrzeugbergung führte. Die Lenkerin, die in Richtung Oberndorf unterwegs war, prallte mit der Front ihres Pkw gegen einen Baum, jedoch blieb sie zum Glück unverletzt und war nicht mehr im Fahrzeug, als die Einsatzkräfte eintrafen.

Die Feuerwehr Purgstall reagierte umgehend und sicherte die Unfallstelle ab. Zur Gewährleistung der Sicherheit wurde ein Brandschutz aufgebaut, und es kam vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen. Außerhalb der Feuerwehr Purgstall waren auch Polizei und Rettungsdienst im Einsatz, um die Situation zu stabilisieren. Die Bergung des Fahrzeugs erforderte den Einsatz eines Wechselladefahrzeugs der Feuerwehr Scheibbs, das nachalarmiert wurde.

Maßnahmen der Feuerwehr

Die Bergungsarbeiten dauerten insgesamt etwa 1,5 Stunden. Die Feuerwehr Purgstall war mit drei Fahrzeugen an der Unfallstelle präsent und arbeitete eng zusammen, um die Situation professionell und reibungslos abzuklären. Das verhinderte schwerere Konsequenzen und gewährleistete die Sicherheit aller Beteiligten. Nach der Bergung wurde die Fahrbahn gereinigt, um weitere Gefahren für den Verkehr zu vermeiden.

Dieser Vorfall prägt erneut die Diskussion um die Sicherheit im Straßenverkehr, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo wildlebende Tiere vermehrt auf die Straßen gelangen. Laut dem BMV müssen Verkehrsteilnehmer in solchen Bereichen besonders aufmerksam sein, um Unfälle zu vermeiden. Es wird darauf hingewiesen, dass solche Vorfälle nicht selten sind und die Statistiken regelmäßig einen Anstieg von Wildwechselunfällen dokumentieren.

Insgesamt war die Reaktion der Feuerwehr und der Einsatzkräfte vorbildlich und trug entscheidend dazu bei, dass die Lenkerin und andere Verkehrsteilnehmer unversehrt blieben. Trotz der momentanen Verkehrsbehinderungen zeigte sich die Effizienz der Rettungskräfte in einer Notsituation.