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Ein Wett-Skandal erschüttert den spanischen Fußball! Der 22-jährige Kike Salas, Verteidiger des FC Sevilla, steht im Verdacht, in der vergangenen Saison absichtlich Gelbe Karten provoziert zu haben, um durch sportliche Manipulationen Wetten zu gewinnen. Laut Berichten von oe24 und Yahoo Nachrichten wurde Salas aufgrund dieser Anschuldigungen vorübergehend festgenommen und von der Polizei vernommen, wobei er später unter Auflagen wieder freigelassen wurde.
Die Polizei ermittelt, ob Salas gezielt Gelbe Karten provozierte, wobei er in den letzten zehn Spielen der Saison insgesamt sieben Verwarnungen erhielt. In diesen kritischen Phasen habe er Wetten auf Vorkommnisse wie "Spieler erhält eine Gelbe Karte" erleichtert, was potenziell Einkünfte von rund 10.000 Euro generierte, so die Zeitung El Confidencial. Die spanische Liga hat bereits angekündigt, sich als Privatklägerin kommissarisch am Verfahren zu beteiligen, um den Vorfall energisch zu verfolgen.
Erhebliche Sanktionen drohen
Der mutmaßliche Betrug könnte schwerwiegende Folgen für Salas und eventuell weitere Beteiligte haben. Insbesondere die Liga betrachtet diesen Vorfall als ernsthafte Bedrohung für die Integrität des Wettbewerbs. Sollte sich der Verdacht erhärten, könnte dem Spieler eine längere Spielsperre oder sogar strafrechtliche Konsequenzen drohen. Salas, der seinen Vertrag mit dem FC Sevilla erst im Dezember bis 2029 verlängert hat, steht nun unter starkem Druck. Das Team hat sich bisher nicht offiziell zu den Ermittlungen geäußert, während die Liga plant, sich aktiv in das Gerichtsverfahren einzubringen.
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