
In Montenegro herrscht Entsetzen nach einem grauenvollen Amoklauf, bei dem ein stark alkoholisierter Mann in einem Restaurant und an mehreren Orten zwölf Menschen erschoss, darunter zwei Kinder. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Cetinje, und laut Staatsanwältin Andrijana Nastic wurden die Opfer an fünf verschiedenen Orten getötet, was die Tat besonders erschreckend macht. Die Regierung nahm den Vorfall zum Anlass, eine dreitägige Staatstrauer auszurufen und die Waffenbesitzregelungen zu verschärfen, da der mutmaßliche Täter seine Waffen illegal besessen hatte, wie heute.at berichtet.
Chaos nach eskalierendem Streit
Der 45-jährige Täter hatte laut Polizeichef Lazar Scepanovic über den Tag Alkohol konsumiert, bevor ein Streit mit einem anderen Restaurantbesucher eskalierte. Der Mann kehrte mit einer Waffe zurück und eröffnete das Feuer. „Vorerst tötete er vier Personen an einem Ort“, erklärte Scepanovic. In der Folge wurden vier weitere Menschen schwer verletzt, einige schwebten in Lebensgefahr. Die Polizei stellte fest, dass der Angriff nichts mit organisierter Kriminalität zu tun hatte, was das Motiv umso rätselhafter macht. Laut dem Ministerpräsidenten Milojko Spajic handelte es sich um eine Auseinandersetzung, die völlig aus dem Ruder lief, wie derStandard.de berichtet.
Nachdem der Schütze zunächst fliehen konnte, konnte die Polizei ihn schließlich umstellen. Als die Beamten ihn aufforderten, seine Waffe niederzulegen, beging er Selbstmord. Diese Tragödie hat das kleine Balkanland erschüttert, und die Menschen in Montenegro trauern um die verlorenen Leben und die schockierenden Umstände dieses Verbrechens. Die Straßen von Cetinje waren menschenleer, während die Nation um ihre verlorenen Angehörigen trauert. Die Ereignisse werfen ernsthafte Fragen sowohl zur Sicherheit als auch zu den Regelungen für den Waffenbesitz in Montenegro auf.
Ort des Geschehens
Details zur Meldung