Eine tragische Suche in Pennsylvania: Die Hoffnung, eine 64-Jährige noch lebend zu finden, schwindet rapide. Elizabeth Pollard war am Montagnachmittag auf der Suche nach ihrer entlaufenen Katze, als sie in einen plötzlich aufgebrochenen Erdschacht stürzte. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen, doch wie Steve Limani, ein Beamter der zuständigen Polizeidienststelle, erklärte, „wenn kein Wunder geschieht, handelt es sich jetzt um eine Bergungsaktion“. Die Einsatzkräfte sind sicher, dass die Frau in dem etwa zehn Meter tiefen Loch gefangen ist, das vermutlich der Eingang zu einem alten Bergbauschacht ist. Die stark beeinträchtigten Bedingungen und die schlechte Sauerstoffversorgung lassen wenig Raum für Optimismus, berichten mehrere US-Medien, einschließlich heute.at.
Die dramatischen Ereignisse nahmen ihren Lauf, als die Familie von Pollard in der Nacht auf Dienstag, nachdem sie bis in die Nacht nicht zurückgekehrt war, die Polizei alarmierte. Im Fahrzeug der Frau, das hinter einem Restaurant entdeckt wurde, fanden die Beamten jedoch nur ihre fünfjährige Enkelin vor – glücklicherweise unversehrt. Die schreckliche Entdeckung des Erdlochs kam erst später, als die Einsatzkräfte das unauffällige Loch, das etwa die Größe eines Gullydeckels hat, entdeckten. Laut watson.ch war das Loch eine gefährliche Hinterlassenschaft des intensiven Kohleabbaus in der Region, die mittlerweile viele Gefahren birgt. Die Behörden setzten alle verfügbaren Mittel ein, um eine Bergung durchzuführen, doch die düstere Prognose bleibt bestehen.
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