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In der Neujahrsnacht ereignete sich in New Orleans ein tragisches Ereignis, als der 42-jährige Shamsud-Din Jabbar mit seinem Geländewagen in eine feiernde Menschenmenge auf der Bourbon Street raste. Dabei kamen 14 Personen ums Leben, und viele weitere wurden verletzt, wie zsz.ch berichtete. Der Angreifer, ein US-Veteran mit Verbindungen zum Islam und angeblicher Inspiration durch die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), schoss während der Amokfahrt auf Passanten und brachte Sprengsätze an. Bei einem Schusswechsel mit der Polizei kam Jabbar ums Leben.
Die tragischen Details dieser Amokfahrt werfen ernsthafte Fragen zur Sicherheit auf: Die neuen Straßensperren, die gerade erst installiert werden sollten, schützten die Menschen nicht, da sie nicht für die hohen Geschwindigkeiten robust genug waren, die ein Fahrzeug erreichen kann. Laut krone.at waren die neuen Poller auf eine Aufprallgeschwindigkeit von lediglich 10 Meilen pro Stunde (ca. 16 km/h) ausgelegt, wohingegen der Angreifer mit bis zu 70 Meilen pro Stunde (ca. 113 km/h) in die Menschenmenge fahren konnte. Somit wurde das Sicherheitssystem als unzureichend bewertet, und die verantwortlichen Behörden stehen jetzt in der Kritik.
Zusätzlich erwägen die Ermittler mögliche Verbindungen zwischen Jabbar und anderen terroristischen Aktivitäten sowie einem brennenden Tesla in Las Vegas, der am selben Tag lage, was die Sicherheitslage weiter kompliziert. Der Vorfall sorgt nicht nur für Trauer in der Stadt, sondern hat auch politische Konsequenzen, da die Schuldzuweisungen bereits begonnen haben. Kritiker werfen den Behörden vor, die Sicherheitsvorkehrungen nicht ausreichend geprüft zu haben.
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