Schießerei vor dem Weißen Haus: Nationalgardisten in Lebensgefahr!

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Schießerei in Washington: Zwei Nationalgardisten sterben nach Angriff nahe dem Weißen Haus; Trump spricht von Terrorakt.

Schießerei in Washington: Zwei Nationalgardisten sterben nach Angriff nahe dem Weißen Haus; Trump spricht von Terrorakt.
Schießerei in Washington: Zwei Nationalgardisten sterben nach Angriff nahe dem Weißen Haus; Trump spricht von Terrorakt.

Schießerei vor dem Weißen Haus: Nationalgardisten in Lebensgefahr!

In der Nähe des Weißen Hauses in Washington kam es heute zu einer tragischen Schießerei, bei der zwei Nationalgardisten schwer verletzt wurden. Die beiden, Angehörige der Nationalgarde aus West Virginia, erlagen später ihren Verletzungen. Dies wurde vom Gouverneur von West Virginia, Patrick Morrisey, bestätigt. Der Vorfall ereignete sich etwa einen Block vom Weißen Haus, in der Nähe von Farragut Square, wo ein Mann gegen Mittag (Ortszeit) das Feuer auf die Gardisten eröffnete. Der stellvertretende Polizeichef Jeffery Carroll berichtete, dass der Angreifer sofort auf die Nationalgardisten geschossen habe, wobei mindestens einer der Opfer das Feuer erwidert habe.

Der mutmaßliche Täter, ein afghanischer Staatsbürger, der 2021 in die USA einreiste, wurde gesichert und ist derzeit im Krankenhaus. Details zu seinem Motiv sind bislang unklar, doch US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Vorfall als „Akt des Terrors“. Er hielt sich zum Zeitpunkt der Schießerei in Florida auf und wurde umgehend über die Vorfälle informiert. Trump äußerte sich auf Truth Social sowohl über die Verletzten als auch über den Täter und kündigte an, dass das FBI den Vorfall als potenziellen Terrorakt untersuche. Zudem lässt die US-Einwanderungsbehörde USCIS die Bearbeitung aller Einwanderungsanträge afghanischer Staatsangehöriger vorerst aussetzen.

Reaktionen und Sicherheitsmaßnahmen

Im Zusammenhang mit der Schießerei gab es zahlreiche sofortige Sicherheitsmaßnahmen. Der Sitz des Präsidenten wurde abgeriegelt, und der Betrieb des Ronald Reagan Flughafens wurde vorübergehend ausgesetzt, hat aber inzwischen wieder normalisiert. Trump, der die Mobilisierung der Nationalgarde im August angeordnet hatte, betonte die Notwendigkeit, die nationalen Sicherheitsinteressen zu wahren, insbesondere angesichts seiner Forderung nach der Entsendung von 500 weiteren Nationalgardisten nach Washington.

Die Entscheidung, die Nationalgarde einzusetzen, wurde jedoch von der Bürgermeisterin von Washington und Polizei kritisiert. Ein Gericht hatte den Einsatz der Nationalgarde als rechtlich problematisch eingestuft, jedoch die Entscheidung für drei Wochen ausgesetzt. Die offizielle Begründung für die Mobilisierung war ein angeblicher Anstieg von Kriminalität, was jedoch durch zurückgehende Polizeistatistiken in Washington nicht unterstützt wird.

Kritik an der Nationalgarde

Über 2.000 Nationalgardisten sind seit dem Sommer in Washington im Einsatz. Diese Reservisten patrouillieren in Stadtzentren, Vororten, Bahnhöfen und U-Bahnstationen, sollen jedoch keine Verhaftungen oder Durchsuchungen durchführen. Ursprünglich unbewaffnet, tragen die Nationalgardisten mittlerweile auch Pistolen und Maschinengewehre. Ihr Aufgabenbereich umfasst nicht nur den Heimatschutz, sondern auch Hilfe bei der Müllbeseitigung und der Beseitigung von Graffiti.

Der angespannte Sicherheitskontext und die Mobilisierung der Nationalgarde werfen Fragen auf, insbesondere weil der Einsatz in von Demokraten regierten Städten immer wieder umstritten ist. Eine US-Bundesrichterin hatte den Einsatz als gesetzeswidrig erklärt; es bleibt abzuwarten, wie die Regierung darauf reagieren wird. Trump hatte bereits ähnliche Einsätze in anderen Städten, wie Chicago, ins Auge gefasst.

Insgesamt zeigt der Vorfall eine besorgniserregende Entwicklung in der nationalen Sicherheitslage der USA und die damit verbundenen politischen und rechtlichen Kontroversen, die sich um den Einsatz der Nationalgarde ranken. Während die Ermittlungen weiterlaufen, bleibt die Nation durch die Schüsse auf die Nationalgardisten erschüttert.

Für weitere Informationen zu diesem Vorfall besuchen Sie VOL.at, Tagesschau und ZDF Heute.