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Am Dienstagabend randalierte ein 35-Jähriger in einer Wohnung in der Friedrich-Wolf-Straße in Senftenberg. Der Vorfall resultierte in mehreren verletzten Personen. Der Mann verletzte mehrere Personen, bevor er flüchtete. Die Polizei konnte ihn jedoch in der Nähe aufgreifen und in Gewahrsam nehmen. Ein 43-Jähriger wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, während eine weitere Person sich eigenständig in ärztliche Behandlung begab. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls aufgenommen, wie Niederlausitz Aktuell berichtete.
Zusätzlich zu diesem Vorfall gab es auch andere Polizeimeldungen aus der Region. So fuhr am Dienstag um 17:30 Uhr ein PKW NISSAN über die Mittelinsel der Senftenberger Straße und rammte ein Verkehrsschild, was einen Sachschaden von etwa 15.000 Euro nach sich zog, jedoch ohne Verletzte. Um 19:00 Uhr wurde ein 45-jähriger Radfahrer in Senftenberg von einem Auto angefahren, blieb allerdings unverletzt. Ein weiterer Radfahrer in Lauchhammer wurde ebenfalls am Dienstagmorgen angefahren und ins Krankenhaus gebracht, um seine Verletzungen abklären zu lassen.
Weitere Randalefälle in Senftenberg
Einen anderen Vorfall ereignete sich am Montagmittag in der Bernhard-Kellermann-Straße in Senftenberg, wo ein 39-jähriger Bewohner im Flur eines Wohnhauses randalierte und Gegenstände umherwarf. Die Situation beruhigte sich nach der Androhung des Einsatzes eines Tasers durch die Polizei. Dieser Vorfall war nach einem lautstarken Streit mit einem Nachbarn ausgelöst worden, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Der 50-jährige Nachbar musste in ein Krankenhaus gebracht werden, während der 39-Jährige nach dem Vorfall in seine Wohnung zurückkehrte. Es gab jedoch keine Verletzten bei diesem Vorfall, wie Seenluft24 berichtete.
Am selben Abend kam es zudem auf der Autobahn 13 nahe der Ausfahrt Bronkow zu einem Unfall, bei dem eine 27-jährige Autofahrerin seitlich mit einem Lastwagen kollidierte und gegen die Mittelschutzplanke prallte. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, konnte die Klinik jedoch wenig später wieder verlassen. Der Sachschaden wird auf rund 12.000 Euro geschätzt. Beide Vorfälle endeten ohne schwerwiegende Verletzungen.
- Übermittelt durch West-Ost-Medien
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