
Am Donnerstag, den 26. Februar 2025, wird die Wiener Staatsoper zum Schauplatz des glamourösen Opernballs, der heuer bereits zum 67. Mal gefeiert wird. Ein illustres Publikum, darunter Bundespräsident und Bundeskanzler, versammelt sich im festlichen Ambiente, während draußen drei Protestaktionen für Aufsehen sorgen werden. Die Demonstranten wollen auf soziale Ungleichheit aufmerksam machen, und das unter dem Motto „Die Reichen tanzen – Wir protestieren gegen die ungerechte Verteilung“ am Albertinaplatz, wie die Krone berichtete.
Die Proteste ziehen sich über mehrere Routen in der Innenstadt, beginnend am Ballhausplatz und endend am Helmut-Zilk-Platz, wo die Forderungen nach einer gerechteren Verteilung von Reichtum laut werden. Eine weitere Route verläuft direkt in der Nähe der Staatsoper, was die Situation zusätzlich brisant macht. Aufgrund aktueller Terrordrohungen gegen Wiener Bälle hat die Polizei umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen angeordnet. Dazu gehören sowohl uniformierte als auch verdeckte Einsatzkräfte, die für die Sicherheit der Gäste sorgen sollen, wie ebenfalls auf wiener-staatsoper.at erwähnt wurde.
Verkehrsbeeinträchtigungen und Parkmöglichkeiten
Die Sicherheitsvorkehrungen führen zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in der Wiener Innenstadt. Ab 18 Uhr werden Straßensperren und Umleitungen, vor allem in der Operngasse und auf der Kärntner Straße, die Anreise zum Ball erschweren. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel am Ring werden ab 19 Uhr umgeleitet, was Geduld von den Passagieren erfordert. Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, steht die „Operngarage“ am Herbert-von-Karajan-Platz zur Verfügung, wo der direkte Zugang ins Foyer der Staatsoper gewährleistet ist. Um den Abend zu einem entspannten Erlebnis zu machen, wird eine Abendpauschale von 10 € für die Tiefgarage angeboten, die ausschließlich über die Bmove-App buchbar ist.
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