
Bei einer Schengenkontrolle in Leopoldschlag (Bezirk Freistadt) am Freitagabend stießen die Beamten auf eine brisante Fahrzeugverschiebung. Der 57-jährige Fahrer eines spanisch registrierten Wohnmobils, der sich mit einem weißrussischen Reisepass, einem polnischen Aufenthaltstitel und Führerschein auswies, wurde festgenommen. Das Wohnmobil war jedoch nicht auf ihn registriert, was den Verdacht aufkommen ließ, dass es illegal in den Nahen Osten gebracht werden sollte, wie das Volksblatt berichtete.
Die Kontrolle fand kurz vor dem Grenzübergang nach Tschechien statt, als das Fahrzeug gegen 20:20 Uhr angehalten wurde. Nach umfangreichen Ermittlungen entdeckte die Polizei zwei Hintermänner, deren Identitäten als verdächtig eingestuft wurden. Einer der Mittelsmänner stellte sich als rumänischer Staatsangehöriger heraus, der unter einer Scheinidentität fuhr. Auch beim zweiten Verdächtigen, der vermutlich russischer Staatsangehöriger ist, gab es erhebliche Zweifel an der Echtheit seiner Ausweisdokumente, wie nachrichten.at berichtete.
Trotz der klaren Indizien, dass das Wohnmobil für eine geplante Verschiebung ins Ausland vorgesehen war, zeigte sich der Fahrer nicht geständig. Der rechtmäßige Eigentümer des Wohnmobils hat bereits in Spanien Anzeige erstattet, während die Ermittlungen durch das Landeskriminalamt und Interpol weitergeführt werden. Der festgenommene Mann befindet sich mittlerweile in der Justizanstalt Linz, während eine schengenweite Fahndung eingeleitet wurde, um diese kriminellen Aktivitäten zu stoppen.
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