Am 22. Jänner 2026 um 07:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Lkw-Brand auf der Pötschenstraße B 145 in Altaussee (Steiermark) alarmiert. Der Fahrer hatte das brennende Fahrzeug auf einen Kettenanlegeplatz gesteuert und brachte es dort kontrolliert zum Stillstand, bevor das Führerhaus in Vollbrand stand. Verschiedene Feuerwehren, darunter die FF Lupitsch (einsatzleitend), FF Altaussee, FF Bad Aussee und FF Reitern, waren schnell vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. Der Fahrer blieb, laut ersten Meldungen, unverletzt.

Die Alarmierung erfolgte aufgrund der extremen Wetterbedingungen, die den Einsatzort zu einer rutschigen Eisfläche machten. Die Bundesstraße war während des Einsatzes in beide Richtungen komplett gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Der Einsatz dauerte insgesamt zwei Stunden und führte zu einem Totalschaden am Lkw.

Einsatzdetails

Um die Brandbekämpfung zu realisieren, kamen schwere Atemschutzgeräte und Löschschaum zum Einsatz. Die Feuerwehr Reitern übernahm zudem die Aufgabe, den restlichen Diesel aus dem Fahrzeug in einen Ersatzbehälter umzupumpen. Sie erhielten hierbei Unterstützung von der Straßenmeisterei Bad Aussee, die mehrfach die Einsatzstelle mit Streugut bearbeitete, um die Gefahren durch die eisigen Bedingungen zu minimieren.

Insgesamt waren 53 Einsatzkräfte mit verschiedenen Fahrzeugen an dem Großeinsatz beteiligt:

Feuerwehr Mannschaft Fahrzeuge
FF Lupitsch 10 2
FF Altaussee 15 3
FF Bad Aussee 9 1
FF Reitern (Öldienst) 9 3
Polizei Bad Aussee 4 2
Straßenmeisterei Bad Aussee

Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte konnte möglicherweise Schlimmeres verhindern. Dennoch zeigt dieser Vorfall die Gefahren, die mit Lkw-Bränden verbunden sind und verdeutlicht die Herausforderungen, die Wetterbedingungen in einer Notsituation mit sich bringen können. Angesichts der steigenden Anzahl an Einsätzen aufgrund von Fahrzeugbränden ist eine kontinuierliche Erfassung und Auswertung von Brandstatistiken essentiell. Laut FeuerTrutz könnten präzise Daten entscheidend zur Verbesserung des Brandschutzes beitragen.

Für weitere Informationen und Statistiken zu Bränden, Brandursachen und deren Folgen ist eine regelmäßige Aktualisierung der Daten unerlässlich. Der Vorfall in Altaussee steht somit im Kontext einer breiteren Sicherheitsdebatte, die nicht nur lokale, sondern auch nationale Dimensionen umfasst.

Hier finden Sie die detaillierten Berichte zu diesem Vorfall: Fireworld und Nachrichten.at.