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Im Jahr 2024 zeigte die Freiwillige Feuerwehr Steyr unter der Leitung von Oberbrandrat Gerhard Praxmarer ihre beeindruckende Leistungsfähigkeit mit insgesamt 619 Einsätzen. Diese hohe Anzahl umfasst 237 Brandeinsätze und 382 technische Hilfeleistungen. So rückte die Feuerwehr nicht nur zu Schuppen- und Gartenhüttenbränden aus, sondern bewältigte auch zahlreiche Verkehrsunfälle und Bergungen von LKWs und Bussen, die bis ins Mühlviertel und die Obersteiermark führten. Besonders prägnant waren die Einsätze während des Hochwassers im September, die aufwendigen Suchaktionen nach vermissten Personen und der dramatische Dacheinsturz bei den Stadtbetrieben Steyr. Laut der Bilanz wurden insgesamt 146 Personen gerettet und die Feuerwehrmitglieder leisteten dabei 9.212,38 Stunden im Einsatz, ohne die Zeiten für Übungen, Ausbildung und Verwaltung mit einzurechnen, berichtete fireworld.at.
Brandeinsatz in Münichholz
Ein dramatischer Vorfall ereignete sich am 5. August 2024, als die Feuerwehr im Stadtteil Münichholz zu einem Brand einer Schrebergartenhütte alarmiert wurde. Anrainer bemerkten den aufkommenden Brand in der Gartenanlage und informierten sofort die Einsatzkräfte. Trotz einer kurzen Anfahrtszeit von nur 500 Metern war die Holzhütte beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern, wurden sofort zwei Atemschutztrupps eingesetzt. Die Gefahr durch in der Nähe gelagerte Gasflaschen erhöhte das Risiko, aber in diesem Fall war die Gasflasche glücklicherweise nicht betroffen. Trotzdem gab eine Heliumgasflasche unter Druck plötzlich nach, was die Situation zusätzlich erschwerte. Insgesamt waren 39 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen über zweieinhalb Stunden im Einsatz, wobei die Zusammenarbeit mit der Polizei hervorzuheben war, wie ff-steyr.at berichtete.
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