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Ein tragischer Vorfall ereignete sich heute in Kirchberg ob der Donau, als ein sechsjähriges Mädchen bei einem Angriff eines Rottweilers schwer verletzt wurde. Laut Berichten wurde das Kleine von dem Hund attackiert, während es vorbeiging. Der Tierhalter, der Vater der zehnjährigen Nachbarin, hatte seinen Rottweiler im Hinterhof des Hauses mit Abrichte-Übungen beschäftigt, als der Hund plötzlich den Pelzkragen der Sechsjährigen ins Visier nahm und sie in die Schulter, den Oberarm und den Unterschenkel biss, wie die Kleine Zeitung berichtete.
Trotz der Schreie der zehnjährigen Nachbarin, die versuchte, ihren Hund zu vertreiben, gelang es nicht, die Attacke zu stoppen. Auch sie wurde vom Rottweiler gebissen und erlitt dabei nur leichte Verletzungen. Die Sechsjährige hingegen wurde schwer verletzt und musste mit einem Notarzthubschrauber ins Kepler Uniklinikum geflogen werden, so die Informationen von MeinBezirk. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit von Hunden im Umgang mit Kindern auf.
Rettungsaktionen und Rechtliche Folgen
Die schnelle Reaktion der Rettungsdienste war entscheidend, um das Mädchen schnellstmöglich medizinisch zu versorgen. Während die Nachbarn schockiert von den Geschehnissen sind, bleibt abzuwarten, welche rechtlichen Folgen dieser Vorfall für den Hundehalter haben könnte. Die Ermittlungen der Polizei sind im Gange, um alle Umstände zu klären und eventuell notwendige Maßnahmen zu ergreifen.
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