
Ein spektakulärer Großbrand hat in der Nacht zum Montag die Essener Innenstadt in Atem gehalten. Kurz nach 1 Uhr morgens meldeten mehrere Anrufer einen verheerenden Dachstuhlbrand in der Lindenallee, wo Flammen aus einem siebenstöckigen Büro- und Geschäftsgebäude loderten, wie fireworld.at berichtete. Bei Eintreffen der Feuerwehr bot sich den Helfern ein dramatisches Bild: Die Flammen fraßen sich vom Erdgeschoss bis zum Dachgeschoss, und die Sicht war durch dichten, schwarzen Rauch stark eingeschränkt. Aufgrund der intensiven Wärmeentwicklung zerbarsten Fensterscheiben, und die Einsatzkräfte mussten unverzüglich die angrenzenden Gebäude durchsuchen, um mögliche gefährdete Personen zu finden. Glücklicherweise waren in den Gebäuden keine Menschen mehr anzutreffen.
Massiver Löschangriff und aufwendige Nachlöscharbeiten
Mit zwei Drehleitern und mehreren handgeführten Rohren setzte die Feuerwehr einen massiven Löschangriff in Gang. Dazu mussten die Einsatzkräfte mühsam Fassadenelemente entfernen, um hinter den Flammenliegenden Glutnester zu erreichen, was die Situation erheblich komplizierte. Die Hitze des Feuers war so intensiv, dass es die Feuerwehr dazu veranlasste, die Alarmstufe zu erhöhen und zusätzliche Hilfe anzufordern, wie t-online.de ergänzte. Insgesamt waren etwa 80 Feuerwehrleute im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und die betroffenen Bereiche von Rauch zu befreien.
Während der Brandbekämpfung entdeckten die Einsatzkräfte zudem mehrere kleinere Brände in der unmittelbaren Umgebung, was eine mögliche Verbindung zu dem Großbrand untersucht. Bis zum Morgen dauerten die mühevollen Nachlöscharbeiten an, und die Feuerwehr verhinderte mit Hochleistungslüftern, dass sich Brandrauch weiter ausbreitete. Ob bei dem Vorfall Schäden entstanden sind oder Verletzte zu beklagen sind, ist derzeit noch unklar, und die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die dramatischen Bilder von der „brennenden Wand“ in der Innenstadt werden in den Köpfen der Essener noch lange nachhallen.
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