Tokio —
Eine australische Snowboarderin ist während eines Urlaubs mit Freunden in Japan gestorben, nachdem ihr Rucksack in einem Skilift stecken blieb und sie in der Luft hängen blieb, berichten japanische Polizei und der Liftbetreiber.
Unfall im Tsugaike Mountain Resort
Die Polizei von Nagano Omachi teilte mit, dass die 22-jährige Touristin nach dem Vorfall am Freitag im Tsugaike Mountain Resort im Hakuba-Tal, einem beliebten Skizentrum in Zentralschnelich, an Herzversagen litt.
Die Frau wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, erlag jedoch später ihren Verletzungen, wie die Polizei und der Betreiber des Skilifts berichteten.
Ursache des Unglücks
In einer Erklärung gab die Tsugaike Gondola Lift Co. bekannt, dass der Hüftgurt des Rucksacks der Touristin sich im Liftstuhl verhakte, was sie daran hinderte, den Lift zu verlassen.
Der CEO des Unternehmens, Kubo Tsuneo, erklärte dazu: „Da der Brustgurt des Rucksacks angelegt war, konnte der Rucksack sich nicht von der Körper der Gäste lösen, und die Gäste wurden zusammen mit dem Rucksack nach dem Verlassen des Lifts mitgeschleppt.“
Reaktion und Unterstützung
„Ein Mitarbeiter drückte sofort den Notstopp-Knopf, um den Betrieb des Lifts zu stoppen. Notdienst wurde umgehend bereitgestellt, und die Gäste wurden mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht“, sagte die Erklärung weiter.
Das Unternehmen drückte sein „tiefstes Beileid für die trauernde Familie“ aus und versprach, die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken.
Das australische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Handel bestätigte, dass ein australischer Staatsbürger in Japan gestorben sei, und erklärte, dass es der Familie konsularische Unterstützung anbietet.
„Wir sprechen der Familie in dieser schwierigen Zeit unser tiefstes Beileid aus“, sagte ein Sprecher des Ministeriums in einer Erklärung.
Beliebtes Ziel für Wintersportler
Japan gilt als eines der besten Wintersportziele in Asien, bekannt für seinen Pulverschnee, der jedes Jahr zahlreiche internationale Touristen anzieht.